Deutscher Antidiskriminierungsverband (D.A.D.V.) e.V.

Auf der Homepag des D.A.D.V. finden sich zahlreiche Downloadmaterialien, Interviews und Fallbeispiele zum Thema Diskriminierung, insbesondere auch zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz der EU.
Der Verband betreut außerdem Menschen, die aufgrund

* vermeintlicher Rasse oder ethnischer Herkunft
* Geschlecht
* Religion oder Weltanschauung
* Alter
* Behinderung
* sexueller Identität

zum Opfer von Diskriminierungen (z.B. Mobbing) geworden sind.

Kontakt:
D.A.D.V. - Deutscher Antidiskriminierungsverband e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Martinstraße 43
53332 Bornheim
Tel.: +49 06621 799 48 33 (Anrufbeantworter)
Fax: +49 06621 768 54
E-Mail: geschaeftsstelle[at]dadv.de

Weitere Artikel

Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt (Sachsen-Anhalt)

Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt c/o Miteinander e.V.Erich-Weinert-Str. 30
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 / 5446710
Fax: 0391/ 5446711
Mobil: 0170 / 2925361
opferberatung.md@miteinander-ev.de

Opferfonds Cura

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio StiftungLinienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: 030-240 886 10
Fax: 030-240 886 22

Um den Opfern fremdenfeindlicher und rassistischer Gewalt schnell zu helfen, rief Ursula Kinkel, die Ehefrau des früheren Bundesaußenministers Dr. Klaus Kinkel, unmittelbar nach dem Brandanschlag von Mölln 1993 die „Aktion CURA“ ins Leben. Seither unterstützte der Opferfonds über 120 Opfer und mehr als 60 Projekte für Opfer rechtsextremer Gewalt mit insgesamt 480.000 Euro.

2004 übernahm die Amadeu Antonio Stiftung (Berlin) die Trägerschaft für den Opferfonds. Ursula Kinkel und die langjährige Geschäftsführerin des Fonds, Robin Herrnfeld, engagieren sich weiterhin für den Opferfonds CURA. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die unmittelbare und nachhaltige Hilfe für die Opfer. Die Spenden fließen direkt in die Unterstützung der Betroffenen - jede Spende in jeder Höhe hilft.

Unterstützen

Die Hilfe durch den Opferfonds hilft den Menschen entscheidend. Häufig bleiben die Opfer rechtsextremer Übergriffe allein mit den Folgen – mit Verletzungen, traumatischen Erlebnissen und der großen Angst, Ähnliches könnte wieder passieren. Sie sind mit der Bewältigung des Geschehenen allein gelassen. Oftmals können sie sich die notwendigen Behandlungen und die Anwaltskosten zur juristischen Verfolgung der Tat nicht leisten. Viele sind infolge des Übergriffes zunächst nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

Zeichen setzen

In solchen Fällen setzt die Unterstützung durch den Opferfonds CURA dort an, wo eine schnelle Hilfe am dringendsten ist. Unser Ziel ist es dabei, Opfern rechter Gewalt die Bewältigung ihrer Angst und damit eine Rückkehr in ihr normales Leben zu ermöglichen.

Die Opfer rechter Gewalt zu unterstützen heißt deshalb auch, ein praktisches Zeichen gegen rechte Gewalt und für eine demokratische Gesellschaft zu setzen!

Beratungsstelle für Opfer und potenzielle Opfer rechtsextremer Straf- und Gewalttaten im Antidiskriminierungsbüro Sachsen-Anhalt

Die Beratungsstelle nimmt direkten Kontakt zu Betroffenen rechter Gewalt auf. Zum Teil erfahren sie von jenen Opfern, zum Teil wenden jene sich selbst an die Mitarbeiter. Diese kommen sind auch außerhalb des Büros erreichbar und gehen individuell auf die Bedürfnisse der Gewaltopfer ein. Sie begleiten sie zu Ärzten oder Behörden, beraten sie in rechtlichen Angelegenheiten oder helfen bei der Suche nach Zeugen.
Das Ziel der Beratungsstelle ist es zudem Initiativen und interessierte Menschen vor Ort zur Seite zu stehen um Perspektiven zu erarbeiten und Strukturen zu stärken.

Kontakt:

Beratungsstelle für Opfer und potenzielle Opfer rechtsextremer Straf- und Gewalttaten im Antidiskriminierungsbüro Sachsen-Anhalt/ Bitterfeld/ Wittenberg
c/o Multikulturelles Zentrum Dessau
Dipl. Päd. Marco Steckel
Parkstraße 7
06846 Dessau
Tel.: 0340/6612395
Mobil: 0177/6282860
Email: opferberatung@datel-dessau.de

Sprechzeiten sind von Montag bis Mittwoch 10:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.