Braunes Rollkommando
Vor den Augen seines Vaters wurde der Jugendliche von den Neonazis zusammengeschlagen. Sie warfen ihm vor, ein NPD-Wahlplakat beschädigt und linke Graffitis in der Stadt gesprüht zu haben. Einer der Schläger ist Alexander Bode, ein alter Bekannter in der rechten Szene. Er war einer der Haupttäter, als im Jahr 1999 eine Gruppe Neonazis den algerischen Flüchtling Farid Guendoul durch Guben jagte. Auf der Flucht verletzte sich der Mann an einer Glasscheibe tödlich. Bode wurde zu einer 2-jährigen Jugendstrafe verurteilt. Im letzten Jahr sorgte er für Schlagzeilen, als er in Guben für die NPD bei den Kommunalwahlen kandidierte. Jetzt muss Bode mit einer neuen Anklage wegen Körperverletzung rechnen. (pn)
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