Aufmarsch in Berlin und Brandenburg

Von G.N.
01.07.1998 - Die Hauptstadt stand erst jüngst im Visier der erstarkenden NPD, die für den 20. Juni eine Demonstration unter dem Motto „Arbeit zuerst für Deutsche“ angemeldet hatte. Statt der erwarteten 1.000 Teilnehmer waren allerdings nur 300 ange-reist. In neonazistischen Kreisen wird davon geträumt, den diesjährigen - in der Bundesrepublik verbotenen - Rudolf-Hess-Marsch im August in Berlin durchführen zu können.

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Erschienen in: Ausgabe
StichworteGegen Rechts

Weitere Artikel

Rechtsextremismus in den Ländern

28.05.1997 - Der Bericht des Landesamts für Verfassungsschutz Berlin - analog der in der Reihe „Durchblicke“ erschienenen Broschüre „Rechtsextremistische Bestrebungen in Berlin“ (vgl. BNR 7/97) - weist für 1996 einen leichten Rückgang der in der Bundeshauptstadt begangenen rechtsextremistisch motivierten Straftaten auf 426 (1995:450) auf; um 25 Prozent geringer lag die Zahl der aus antisemitischer Motivation begangenen Taten (84:112). Angestiegen um ein Drittel sind allerdings die Gewalttätigkeiten auf 33 (1995:23) amtlich erfaßte Vorfälle, hiervon wurden 29 (16) aus fremden-feindlicher Motivation begangen.

Braune Parallelwelt

13.02.2008 - Neonazistische Kindererziehung der HDJ.

Länderberichte

12.08.1998 - Aktuellen Angaben zufolge konnte die NPD in Sachsen und in Thüringen zahl-reiche Neumitglieder gewinnen.