Das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick ist in neue Büroräume umgezogen und kann damit am Standort der NPD-Bundeszentrale seine Arbeit unter besseren Bedingungen fortsetzen. Zur Einweihung sagte die Bürgermeisterin des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick, Gabriele Schöttler (SPD), das Zentrum leiste eine wichtige und anerkannte Arbeit beim Engagement für Demokratie und Toleranz sowie gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus. In der neuen Arbeitsumgebung könne dies noch besser gelingen. Die Einrichtung und Ausstattung des neuen Büros wurde von der Veolia Stiftung gefördert, deren Vorstand Helmut Lölhöffel sich für ein neues NPD-Verbotsverfahren aussprach, damit die staatliche Finanzierung der rechtsextremen Partei beendet werden kann.
Anika Bökenhauer und Björn Malycha erläuterten die Vorhaben des Zentrums für Demokratie mit Schwerpunkten auf Vernetzung und Qualifizierung. Die Trägerschaft für das Zentrum für Demokratie hat der Verein für Sport und Jugendsozialarbeit, eine Initiative der Sportjugend Berlin. Gefördert wird das Zentrum für Demokratie durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus den Mitteln des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT" / Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.
