12.07.2001 - Es wäre ungerecht, dem bayrischen Staatsminister des Innern Günter Beckstein das Lob vorzuenthalten, das er für seine Sorge vor "verstärkten Bemühungen von Rechtsextremisten um akademische Burschenschaften" erhalten hat. Auslöser hierfür waren offensichtlich die Berichte, dass nach dem brutalen Überfall von Skinheads auf einen 31-jährigen Griechen auf Intervention der Regensburger Burschenschaft Teutonia der als Haupttäter gesuchte Neonazi Christoph Schulte in der Münchener Burschenschaft Danubia Unterschlupf fand, sinnigerweise in der der Ausnüchterung von Jungakademikern vorbehaltenen "Leichenkammer", ehe ihm dann die Flucht ins Ausland ermöglicht wurde.
09.09.1998 - Zugegeben, Juristenschelte hilft selten weiter. Den-noch sollte die Frage erlaubt sein, ob unser demokratischer Staat in der Auseinandersetzung mit den Feinden der Demokratie immer auf dem richtigen Weg ist?