„Personeller Neuanfang“ gefordert
Nach dem rheinland-pfälzischen Landesverband beantragte jetzt auch der REP-Landesvorstand in Thüringen die „zeitnahe“ Einberufung eines außerordentlichen Bundesparteitags mit vorgezogenen Neuwahlen des Bundesvorstands. Spätestens Ende März 2010 solle ein neuer Vorstand gewählt werden. Die rheinland-pfälzischen „Republikaner“ teilten außerdem mit, auch der bayerische Landesverband fordere einen „personellen Neuanfang“: „Die bereits jetzt hinter dem Antrag auf Neuwahl des Bundesvorstandes stehenden drei Landesverbände repräsentieren deutlich mehr als zwei Drittel aller Mitglieder der Gesamtpartei und spiegeln damit überdeutlich die Stimmungslage an der Basis wieder.“ Weitere gleichlautende Beschlüsse würden in den nächsten Wochen noch in weiteren Landesverbänden verabschiedet. Für einen Wahlparteitag hatte sich auch schon der Landesvorsitzende in Sachsen, Toralf Grau, ausgesprochen. Der REP-Bundesjugendbeauftragte Heiko Trenkle hatte gar dazu aufgerufen, Schlierer „abzuwracken“. Als potenzielle Schlierer-Nachfolger werden der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende Siegfried Stritter, der den Hut bereits in den Ring geworfen hat, sowie Martin Huber aus Bayern gehandelt. (ts)
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