„Harten Kern aufbauen“
Der namentlich nicht genannte Autor ruft seine Kameraden dazu auf, „Freiräume zu erkämpfen“: Aktive Gleichgesinnte sollen demnach am besten in einer Zone/Straßenzeile wohnen und so das Grundgerüst einer Gruppe bilden. In dieser „national befreiten Zone“ müsse der Neonazi-Zusammenschluss nach innen und nach außen das Sagen haben. Dazu zählen „kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit mit propagandistischen Mitteln“ sowie der Aufbau eines „harten Kerns“ der Truppe. „National befreite Zonen“ sollten einerseits der „Festigung der internen Netzwerke“ dienen und andererseits ein „freies Leben ... in unserem Viertel“ ermöglichen. Neben geselligem Beisammensein müssten im Viertel Schulungen und Veranstaltungen organisiert werden. Dabei solle es jedoch „nicht nur um trockene Theorie“ gehen. „Im äußersten Fall“, so der Neonazi-Anonymus, „können national befreite Zonen auch gegen die staatliche Exekutive und deren Repressionen dienlich sein“. Jeder Kamerad müsse wissen, dass er in einer „national befreiten Zone“ Unterschlupf finden kann, „sollte es zuhause mal ‚eng’ werden.“ (am)
Hintergrund
