Information, Dokumentation und Bildung

Nationales Forschungsprogramm 40+

Eingesetzt vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), sollen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet des Rechtsextremismus mit dem NFP gefördert werden. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Frage gelegt, welche Maßnahmen für die Bekämpfung von Rechtsextremismus erfolgreich sind. Das NFP evaluiert Projekte, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.Ebenso werden aber die Entstehungsbedingungen, Ausprägungen und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus in der Schweiz untersucht.

Kontakt:
Nationales Forschungsprogramm 40+
Zentrum für Vergleichende und Internationale Studien (CIS)
ETH Zentrum - SEI
Seilergraben 49
8092 Zürich
Schweiz

Gesellschaft für politische Aufklärung (GfpA)

Die Gesellschaft für politische Aufklärung (GfpA) hat sich die Förderung der Qualität der österreichischen Demokratie zum Ziel gesetzt. Sie versteht sich vor allem als Plattform gegen Rechtsextremismus, engagiert sich für Solidarität und Verantwortung im politischen, sozialen und kulturellen Bereich sowie für eine höhere Sensibilität gegenüber Alltagsrassismus, Verletzungen von Menschenrechten und Diskriminierung sozialer Gruppen.
In der GfpA sind Personen unterschiedlicher politischer Orientierung verbunden, die Österreichs Demokratie als Antwort auf die Irrwege des 20.Jahrhunderts, insbesondere auf den Nationalsozialismus sehen. Ihre Mitglieder haben sich in unterschiedlicher Form beruflich profiliert – in der Publizistik oder in der Wissenschaft, in der Politik oder in der Verwaltung, im Bildungswesen oder in Kunst und Kultur.

Die Gesellschaft für Politische Aufklärung hält Österreichs Demokratie für stabil genug, um sie nicht für gefährdet zu sehen – weder von PolitikerInnen, die den Nationalsozialismus verharmlosen, noch von Medien, die den Zweiten Weltkrieg umdeuten, noch von der aktuellen, rassistisch gefärbten Intoleranz gegen „Fremde“. Es geht vielmehr um die demokratische Qualität der österreichischen Gesellschaft und Politik. Die Förderung eines kritischen Umgangs mit österreichischer Geschichte und mit prägenden Mustern österreichischer Politischer Kultur sind, vor dem Hintergrund globaler politischer und sozioökonomischer Veränderungen, dafür Voraussetzung.
Der Aktionsradius der GfpA umfasst ganz Österreich. Kontakte zu Partnerorganisationen und -institutionen im In- und Ausland, mit denen gemeinsam Projekte und Veranstaltungen durchgeführt werden, unterstützen unsere Projekte. Die GfpA versucht, eine Vielfalt an Medien und unterschiedlichste Formen der Vermittlung zu nutzen, um einen möglichst großen Kreis von Personen aller Altersgruppen und aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen anzusprechen - durch Ausstellungen, Workshops, Seminare, wissenschaftliche Projekte, eine jährlich stattfindende Studienfahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und vielfältige Internetaktivitäten – inklusive Newsletter.

Kontakt:
Gesellschaft für politische Aufklärung
Reinhold Gärtner
Institut für Politikwissenschaft
Universität Innsbruck
Universitätsstrasse 15
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43-512/ 507-7057
Fax : +43-512/ 507-2849
e-mail: reinhold.gaertner[at]uibk.ac.at

Fondation pour la Mémoire de la Shoah

Vordringliche Aufgabe der Stiftung ist es, Projekte, die mit der Geschichte der Shoah und jüdischem Leben verbunden sind, zu fördern.
Kontakt:
Fondation pour la Mémoire de la Shoah
52, bd Malesherbes
75008 Paris

Studien- und Dokumentationszentrum "Mémoire d\'Auschwitz"

Die Mémoire d\'Auschwitz, Studien- und Dokumentationszentrum und anerkanntes Fortbildungsinstitut, wurde 1980 vom Belgischen Verband der ehemaligen politischen Gefangenen von Auschwitz-Birkenau, Lager und Gefängnisse von Schlesien, gegründet. Sie hat sich als Studien- und Dokumentationszentrum etabliert, um ihre Informations- und Erziehungsarbeit effizient gestalten zu können: Sie gibt Publikationen heraus, gestaltet und unterstützt wissenschatliche Analysen und Studien über die komplexen sozio-historischen Prozesse, die zu den nationalalsozialistischen Konzentrationslagern und zu dem Völkermord an Juden, Roma und Sinti geführt haben. Sie besitzt zu diesem Zweck sowohl eine gut ausgestattete Bibliothek in den Räumen der Brüssler Stadtarchive, als auch immense Dokumentationsarchive, die für Studenten, Wissenschaftler und die breite Öffentlichkeit zugänglich ist.
Außerdem möchte die Mémoire d\'Auschwitz das Gedenken an die nationalsozialistischen Verbrechen im heutigen historischen Gedächtnis wachhalten und ebenso das Wiederauferstehen von Ideologien oder Regimen verhindern, die die Menschenwürde verletzen.

Als weiteres Ziel hat sie sich gesetzt, die Öffentlichkeit und besonders die jungen Generationen über die Geschichte des Dritten Reichs, den Themenkomplex Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und den von den Nazis verübten Völkermord an Juden, Roma und Sinti zu informieren.

Kontakt:
Fondation d\'Auschwitz/ Mémoire d\'Auschwitz
Rue des Tanneurs 65
B - 1000 Bruxelles
Tel: +32 - (0)2 - 512.79.98
Fax: +32 - (0)2 - 512.58.84
info.fr@auschwitz.be

Shoah Memorial - Museum und Dokumentationszentrum zu gegenwärtigem jüdischem Leben

Ein zentraler Arbeitsbereich von Shoa Memorial ist der der Dokumentation - sowohl in Form des eigenen Archivs als auch in Gestalt des Shoa-Museums zum Holocaust.Des weiteren bietet das Zentrum pädagogisch aufgearbeitete Materialien für Lehrer und Schüler an.

Kontakt:
Mémorial de la Shoah
17, rue Geoffroy-l\'Asnier
75004 Paris
France

Téléphone
01 42 77 44 72 (Main entrance and voicemail)
N° from abroad:0033 1 42 77 44 72
Fax:01 53 01 17 44
N° from abroad:0033 1 53 01 17 44
e-mail: contact@memorialdelashoah.org

EUMC (European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia)

The primary task of the European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) is to provide the Community and its Member States with objective, reliable and comparable information and data on racism, xenophobia, islamophobia and anti-Semitism at the European level in order to help the EU and its Member States to establish measures or formulate courses actions against racism and xenophobia.
On the basis of the data collected, the EUMC studies the extent and development of the phenomena and manifestations of racism and xenophobia, and analyses their causes, consequences and effects. It is also the task of the EUMC to work out strategies to combat racism and xenophobia and to highlight and disseminate examples of good practice regarding the integration of migrants and ethnic and religious minority groups in the EU Member States.

The very core of the EUMC\'s activities is the European Information Network on Racism and Xenophobia (RAXEN). It is designed to collect data and information at national as well as at the European level. This is accomplished via 25 National Focal Points, contracted by the EUMC to collect, coordinate and disseminate national and EU information in close cooperation with the EUMC.

The EUMC was established by Council Regulation (EC) No 1035/97 of 2 June 1997 (OJ L 151, 10 June 1997) which was amended by Council Regulation (EC) No 1652/2003 of 18 June 2003.

The EUMC commenced its activities in 1998.

European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC)
Rahlgasse 3
A – 1060 Vienna
Austria
information@eumc.eu.int

Centropa/ Central Europe Center for Research and Documentation

Das Central European Center for Research and Documentation ist neben seinem Hauptsitz in Wien auch von Büros in Estland, Rußland, Lettland, Litauen, der Ukraine, Polen, Rumänien, Bulgarien, der Türkei, Serbien, Ungarn, Kroatien, der Tschechei und der Slowakei aus arbeitet.
Die Initiative setzt sich also aus einem internationalen Team von Schriftstellern, Historikern und mehreren Kreativen zusammen und möchte so einen möglichst breiten Einblick in jüdische Kultur und Geschichte vor allem in Zentral- und Osteuropa geben.

Living History Forum/ Levande Historia

Initiative, die über Schweden während des Nationalsozialismus, insbesondere den Holocaust, informiert.
Dazu werden wissenschaftliche Publikationen und allgemeine Informationsmaterialien erstellt sowie Seminare und Lehrerfortbildungen organisiert.

Kontakt:
Living History Forum
Box 2123
SE-103 13 Stockholm
Schweden
Tel.: +46(0)8-723 87 50
Fax: +46(0)8-723 87 59
E-mail: info@levandehistoria.se

Holocaust Memorial Day Trust

Das Gedenken an den Holocaust zu fördern ist das Hauptanliegen der in England ansäßigen Initiative.
Im Kern steht dabei der Holocaust-Gedenktag, der jedes Jahr am 27. Januar begangen wird. Die seit 2005 bestehende Initiative möchte vor allem Schulen und Kommunen in der Gedenkarbeit unterstützen und stellt daher umfangreiches Informationsmaterial bereit.

Kontakt:
Holocaust Memorial Day Trust
PO Box 49743
London WC1H 9WU
Tel.: 0845 838 1883
enquiries@hmd.org.uk

Jüdisches Historisches Institut Warschau

Im Jüdischen Historischen Institut Warschau werden die bedeutendsten jüdischen Archivalien, Bücher, Zeitschriften und Museumssexponate in Polen verwahrt, die aus dem Holocaus gerettet werden konnten.
Die Hauptaufgaben des Instituts sind:

* diese Bestände als Zeugnisse für das Leben und Sterben der Juden zu bewahren;

* auf ihrer Grundlage die Geschichte der polnischen Juden von den frühesten Besiedlungen bis zum Holocaust mit seinen Spätfolgen zu erforschen und zu studieren;

* sie für eine Unterweisung über jüdisches religiöses, kulturelles und soziales Leben mit Hilfe von Ausstellungen und Veröffentlichungen zu verwenden;

* eine unverfälschte Sicht von Polens Vergangenheit zu verbreiten als einem Land, in dem Juden Jahrhunderte lang nicht hinweg zu denken waren und eine dementsprechend wichtige Rolle spielten;

* Wissen über die Geschichte und Kultur der polnischen Juden innerhalb und außerhalb Polens zu vermitteln;

* als Brücke zwischen der polnisch-jüdischen Diaspora und dem Land der Vorfahren zu dienen.

Kontakt:
Żydowski Instytut Historyczny
Tłomackie 3/5
00-090 Warszawa
Polska
tel: (22) 827 92 21
fax:(22) 827 83 72
email: secretary@jewishinstitute.org.pl

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