Im brandenburgischen Märkisch Buchholz existiert seit wenigen Wochen ein „nationales Jugend- und Freizeitzentrum“. Am Freitagabend führte die NPD mitten im Ort eine Kundgebung durch. Doch Bürger und Verwaltung wehren sich gegen die braunen Umtriebe.
Ende Februar feiert die Kneipe „Zum Henker“, Berlins wichtigster Neonazi-Treffpunkt, den dritten Geburtstag. Mittlerweile gibt es in direkter Nachbarschaft der Gaststätte noch weitere Unternehmen der extrem rechten Szene.
Der aktionistische Teil der Berliner Neonazi-Szene hält enge Kontakte zu schwedischen Kameraden. Neben gegenseitigen Besuchen wird sich auch logistisch unterstützt.
In Berlin-Kreuzberg kam es wieder zu einem vermutlich rechts motivierten Angriff auf ein Parteibüro der Linkspartei. Die Polizei scheint unterdessen machtlos gegen eine Webseite Berliner Neonazis, die detaillierte Listen über zivilgesellschaftliche Einrichtungen sowie Einzelpersonen veröffentlicht.
Berlin – In zwei Gerichtsverfahren in Berlin wurden zu den Ereignissen um den Brandanschlag auf den Neonazi-Treff „Zum Henker“ im Oktober 2009 Urteile gesprochen. Die zwei mutmaßlichen Angreifer auf die Szenekneipe wurden freigesprochen. Der Neonazi Lutz Giesen erhielt eine Gefängnisstrafe.
In dem Ladengeschäft des NPD-Landesvizes Sebastian Schmidtke unweit der berüchtigten Kneipe „Zum Henker“ soll künftig „alles für den Aktivisten“ erhältlich sein.