Die Rechtspopulisten von „pro Deutschland“ und „Die Freiheit“ könnten bei der Berliner Wahl am Sonntag ein Debakel erleben, etwas günstiger sehen die Prognosen für die rechtsextreme NPD aus –im Hintergrund werden bereits die Messer gewetzt.
Dortmunder Neonazis haben die „heiße Phase der Mobilisierung“ für den „Nationalen Antikriegstag“ gestartet. Über tausend Teilnehmer sollen am 3. September in der Ruhrgebietsstadt aufmarschieren.
Im brandenburgischen Märkisch Buchholz existiert seit wenigen Wochen ein „nationales Jugend- und Freizeitzentrum“. Am Freitagabend führte die NPD mitten im Ort eine Kundgebung durch. Doch Bürger und Verwaltung wehren sich gegen die braunen Umtriebe.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus konkurrieren die Rechtspopulisten von „pro Deutschland“ und der „Freiheit“ miteinander und mit der rechtsextremen NPD – keine der drei Parteien dürfte auch nur annähernd in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde gelangen.
In Berlin-Kreuzberg kam es wieder zu einem vermutlich rechts motivierten Angriff auf ein Parteibüro der Linkspartei. Die Polizei scheint unterdessen machtlos gegen eine Webseite Berliner Neonazis, die detaillierte Listen über zivilgesellschaftliche Einrichtungen sowie Einzelpersonen veröffentlicht.