Rechtspopulistische Parteien in westeuropäischen Ländern unterscheiden sich in historischer Entwicklung und wirtschaftspolitischer Orientierung beträchtlich. Gemeinsames Merkmal ist jedoch eine basisdemokratische Haltung gegen das Establishment und die Entwicklung des Angstthemas „Islam“.
„Pro Deutschland“ musste eine klare Wahlschlappe eingestehen – im Lager der rechtspopulistischen „Bürgerbewegungen“ soll nun wieder „pro NRW“ klarmachen, wo’s langgeht.
Knapp 120 Anhänger der „Bürgerbewegung pro Deutschland“ beteiligten sich am Wochenende an einem „Anti-Islamisierungs-Kongress“ in Berlin. Trotz geringer Beteiligung und Absagen aus dem Ausland feierten die Rechtspopulisten die Veranstaltung als Erfolg.
Bei ihrer Berliner Anti-Islamisierungsveranstaltung am Wochenende muss sich Rechtspopulistentruppe „pro Deutschland“ mit Teilnehmern aus der zweiten bis vierten Reihe begnügen – das Programm für den Samstag ist nach wie vor nicht bekannt.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus konkurrieren die Rechtspopulisten von „pro Deutschland“ und der „Freiheit“ miteinander und mit der rechtsextremen NPD – keine der drei Parteien dürfte auch nur annähernd in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde gelangen.
Die „pro“-Truppen bewerten den Aufmarsch gegen das Autonome Zentrum in Köln vom Samstag als „großartigen Sieg“ – eingefunden hatten sich allerdings lediglich etwas mehr als 90 Teilnehmer.
Nach seinem gescheiterten Versuch, in der Berliner Landespolitik Fuß zu fassen, betätigt sich der „pro Deutschland“-Vorsitzende Manfred Rouhs wieder verstärkt im publizistischen Bereich.
Köln – Nachdem Mitte November ein Demonstrations-Versuch von „pro Köln“ im rechtsrheinischen Stadtteil Kalk gescheitet war, planen die Rechtspopulisten nun eine Neuauflage der Veranstaltung am 28. Januar.
Berlin – In einer Mail an „liebe Freunde“ und „liebe Feindes“ hat der schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann seinen vor vier Monaten erklärten Rückzug aus der Parteipolitik der extremen Rechten in der Bundesrepublik näher begründet.
Dortmund – Vermutlich im Frühsommer 2012 muss die Wahl des Dortmunder Stadtrats wiederholt werden – Hoffnungen im Lager der extremen Rechten macht sich nun die NPD.