Die militante „Kameradschaft Aachener Land“ feiert ihr zehnjähriges Bestehen – immer wieder wird ein Verbot der Neonazi-Schlägerbande gefordert, die über Jahre sehr eng mit der regionalen NPD kooperierte.
In der mecklenburgischen Kleinstadt Lübtheen besitzen Udo Pastörs und Gefolgsleute inzwischen eine Reihe von Immobilien – mit „populären“ Themen treiben die selbst ernannten braunen „Kümmerer“ ihre kommunale Verankerung voran.
Zeugenaussagen belasten den einflussreichen Jenaer Neonazi Ralf Wohlleben der Mittäterschaft bei der Zwickauer Terrorzelle. Doch die NPD-unabhängigen Kreise lassen ihn nicht fallen.
In der rechtsextremen Szene sind hunderte V-Leute für die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern tätig. Zahlreiche Spitzel sind im Laufe der Jahrzehnte bereits aufgeflogen.
Frauen in der Neonazi-Szene sind nicht weniger gewalttätig und fanatisch als Männer – in den Medien werden sie häufig lediglich als Mitläuferinnen angesehen.
Die mordenden Zwickauer Neonazis scheinen schon vor ihrem Abtauchen in die Illegalität die Nähe zu Rechtsterroristen gesucht zu haben – zumindest einigen Mitstreitern in der Szene soll ihr späterer Verbleib nicht unbekannt gewesen sein.
Holger Apfel will der NPD ein seriöseres Image verpassen – im neuen Führungsgremium ist allerdings auch der radikale Flügel mit besten Kontakten zum „parteifreien“ Neonazi-Spektrum vertreten. Hoffnung macht man sich jetzt auf einen Einzug in das Europaparlament.
Ungehindert machen radikale „Freie Netz“-Anführer Karriere in der NPD. Anonym zugespielte interne Forumsbeiträge aus dem Innercircle offenbaren die langfristige Strategie der Beeinflussung durch die konspirative Kaderorganisation. Ihr Hauptansprechpartner: Holger Apfel.