Fünf der zehn Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ wurden in Bayern begangen. Bereits 2006 erkundigten sich die damals ermittelnden Beamten der Soko Bosporus nach den führenden Neonazis im „Großraum Nürnberg“. Doch die Spuren verliefen im Sande.
Mit Agitation gegen Europa und den Euro sowie sozialdemagogischen Losungen will die Neonazi-Szene am 1. Mai aufmarschieren – bundesweit sind in diesem Jahr bisher sechs Veranstaltungen geplant.
Ein internes VS-Dokument verrät: Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe konnten sich ausgerechnet in einem Zeitraum verradikalisieren, der von den Behörden ohnehin als äußerst gefährlich eingestuft wurde.
Der umtriebige Waffennarr Anton Pfahler zählte zur 1980 verbotenen „Wehrsportgruppe Hoffmann“ und wirkte bei der militanten „Wiking-Jugend“ mit – bei einer Razzia vor zwölf Jahren wurden bei ihm Handgranaten, Tretminen und mehrere Maschinenpistolen sichergestellt.
17.05.2010 - Obertrubach – Der von Neonazis für Samstag angeblich geplante in der Gemeinde Obertrubach (Kreis Forchheim) angeblich geplante „Nationale Frankentag“ fand nicht statt.
26.10.2006 - Braune Kader demonstrieren in Nürnberg gegen die „Ermordung der nationalsozialistischen Führung“ vor 60 Jahren und wollen das „Deutsche Reich wiederbekommen“.