In Mecklenburg-Vorpommern führte die NPD zuletzt einen Personenwahlkampf allein mit Pastörs an der Spitze. Mit Erfolg, die rechtsextreme Partei zog wieder in den Schweriner Landtag ein. Doch ihr Wahlfest blieb verhalten.
Ausgerechnet NPD-Kandidat Andrejewski verzerrt in einem Wahlkampfvideo die Geschichte des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen. Galt er doch mit als einer der Einheizer der brandgefährlichen Stimmung von 1992.
25.04.2011 - Die NPD in Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich auf den Wiedereinzug in den Landtag vor – Innenminister Lorenz Caffier bescheinigt der Partei eine besondere Affinität zum Nationalsozialismus.
10.01.2011 - Vier Veranstaltungen in drei Tagen: Die Neonazi-Szene in Ostvorpommern ist äußerst aktiv. In Anklam verfügen die paramilitärisch ausgerichteten „Hammerskins“ über eine Großimmobilie.
22.11.2010 - Schwerin – Der NPD-Landesverband in Mecklenburg-Vorpommern hat am Wochenende auf einem doppelten Parteitag den Landesvorstand und die Listenkandidaten für die Landtagswahl im nächsten Herbst gewählt.
17.11.2010 - Wolgast – Das Amtsgericht im mecklenburg-vorpommerschen Wolgast hat den örtlichen NPD-Stadtrat Christian Deichen (Jg. 1982) wegen Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
08.09.2010 - In Mecklenburg-Vorpommern gehören Auftritte von Rechtsextremisten zur „Alltagskultur“ – Glatzen und Scheitelträger mischen in Vereinen mit, sind bei Volksfesten dabei.
02.08.2010 - Ohne sichtbaren Protest der Zivilgesellschaft marschierten die rund 250 Teilnehmer der NPD-Demonstration am Samstag durch Anklam – der NPD-Parlamentarier Michael Andrejewski hat jetzt für jedes Wochenende im September ein Kinderfest angemeldet.
29.07.2010 - Anklam/Greifswald – Die NPD darf am Samstag ihre geplante Demonstration in Anklam durchführen. Das Verwaltungsgericht Greifswald hat am Donnerstag das vom Landkreis erlassene Verbot gegen den NPD-Aufmarsch wieder aufgehoben.
02.05.2010 - Das Erscheinungsbild der 1. Mai-Demonstration von NPD & Co. in Rostock sollte bürgernah wirken – ihre menschenverachtende Gesinnung offenbarten die Redner bei den Zwischenkundgebungen sowie mehrere braune Marschierer mit auf der Kleidung getragenen Parolen.