Zwei Neonazi-Aufmärsche zum 1. Mai, die unterschiedlicher nicht sein konnten: Neumünster und Neubrandenburg. Desaster mit Polizeigewahrsam in Schleswig-Holstein, rechte Routine in Vorpommern.
Rund 2000 Neonazis waren zum „Trauermarsch“ in die Elbmetropole gekommen, darunter die NPD-Landtagsfraktionen aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern – die Abschlusskundgebung ging dann allerdings ohne einen Großteil der Demonstranten über die Bühne.
Am Samstag findet erneut eine NPD-Kundgebung in Neumünster statt – für die erkennungsdienstliche Behandlung am 1. Mai wird den Neonazis noch eine dicke Rechnung präsentiert.
Ein Aufmarsch am 1. Mai in Neumünster soll der rechtsextremen Partei Aufmerksamkeit bescheren – als Gastredner ist der NPD-Fraktionschef aus Mecklenburg-Vorpommern angekündigt.
Lübeck – Der von NPD sowie freien Kameradschaften propagierte „Gedenkmarsch“ am 31. März in Lübeck ist von Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) untersagt worden. Dazu hat die Ordnungsbehörde der Stadt in Zusammenarbeit mit dem schleswig-holsteinischen Innenministerium eine 60-seitige Verfügung erstellt.
23.03.2011 - Ratzeburg – Der NPD-Landesverband Schleswig-Holstein lässt über seinen neuen Pressesprecher Jörn Lemke einen der aktuellen Diskussion um Atomenergie geschuldeten Vorstoß des NPD-Kommunalpolitikers Kay Oelke verbreiten.