Noch ist nicht sicher, ob Marine Le Pen die erforderlichen „Patenschaften“ für ihre Präsidentschaftskandidatur im Frühjahr zusammenbekommt – der rechtsextreme Front National geriert sich deswegen wieder einmal als „Opfer des Systems“.
Rechtspopulistische Parteien in westeuropäischen Ländern unterscheiden sich in historischer Entwicklung und wirtschaftspolitischer Orientierung beträchtlich. Gemeinsames Merkmal ist jedoch eine basisdemokratische Haltung gegen das Establishment und die Entwicklung des Angstthemas „Islam“.
Die neue FN-Vorsitzende Marine Le Pen will sich nach außen modern und geläutert geben – mit den NS-Aktivisten in der Partei hat sie aber ihre Probleme.
Slowakische Republik (Bratislava) – Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) und die Slowakische Nationalpartei (Slovenska narodna strana; SNS) haben in Bratislava ein „Memorandum über Freundschaft, Verständnis und Zusammenarbeit“ verabschiedet.
28.12.2010 - Seit Jahrzehnten pflegen alte und junge Rechtsextremisten länderübergreifende Kontakte. Altbewährt sind gegenseitige Besuche bei Vorträgen, Demonstrationen und Konzerten, sie dienen der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch. Relativ neu hingegen ist der Dialog zwischen rechtspopulistischen und islamfeindlichen Strukturen.
27.10.2010 - Der FPÖ-Generalsekretär Vilimsky kündigt eine Verstärkung der kommunalpolitischen Kooperation mit der rechtspopulistischen „pro“-Bewegung an – auf ein eigenes Büro in Deutschland verzichtet die FPÖ allerdings.
12.10.2010 - Bei der „pro“-Truppe setzt man auf Unterstützung durch die erfolgreichen rechtslastigen österreichischen Freiheitlichen. Auch die NPD sieht sich durch den „Rechtsruck“ bestätigt.