Mit ihrer „Unsterblichen“-Kampagne wollen Neonazis durch spektakuläre Aktionen für Aufmerksamkeit sorgen und den Kampf gegen einen angeblichen „Volkstod“ führen – in der Szene ist das Konzept allerdings umstritten.
Am 1. Mai 2009 überfielen Neonazis in Dortmund eine Veranstaltung des DGB. Drei Jahre später wollen sie erneut am „Tag der Arbeit“ in der Ruhrgebietsmetropole auftreten: diesmal mit einer angemeldeten Demonstration.
Frauen in der Neonazi-Szene sind nicht weniger gewalttätig und fanatisch als Männer – in den Medien werden sie häufig lediglich als Mitläuferinnen angesehen.
Ungehindert machen radikale „Freie Netz“-Anführer Karriere in der NPD. Anonym zugespielte interne Forumsbeiträge aus dem Innercircle offenbaren die langfristige Strategie der Beeinflussung durch die konspirative Kaderorganisation. Ihr Hauptansprechpartner: Holger Apfel.
Tausende Personen beteiligen sich am Marsch der rassistischen Partei „Svoboda“ durch Kiew – auch Neonazis aus den Reihen der „Autonomen Nationalisten“ und Hooligans sind darunter.
Hooligans und Autonome Nationalisten in der Ukraine koopieren mit der parlamentarisch erfolgreichen Partei „Swoboda“, der Nachfolgeorganisation der „National-Sozialistischen Partei“.
Rund 750 Neonazis marschierten beim „Nationalen Antikriegstag“ in Dortmund auf – die Veranstaltung entpuppte sich als ein deutliches Bekenntnis zum Dritten Reich.
Die „Autonomen Nationalisten“ trommeln zum „Nationalen Antikriegstag“ Anfang September in Dortmund – die nordrhein-westfälische Landesregierung warnt vor zunehmender Gewaltbereitschaft.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus konkurrieren die Rechtspopulisten von „pro Deutschland“ und der „Freiheit“ miteinander und mit der rechtsextremen NPD – keine der drei Parteien dürfte auch nur annähernd in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde gelangen.