Holger Apfel will der NPD ein seriöseres Image verpassen – im neuen Führungsgremium ist allerdings auch der radikale Flügel mit besten Kontakten zum „parteifreien“ Neonazi-Spektrum vertreten. Hoffnung macht man sich jetzt auf einen Einzug in das Europaparlament.
Der Machtkampf zwischen dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und seinem Kontrahenten Holger Apfel steht nicht für eine politische Richtungsentscheidung. Beide Kandidaten haben sich um ein breites innerparteiliches Unterstützerspektrum bemüht – und heftig wird aufeinander eingedroschen.
„Pro Deutschland“ musste eine klare Wahlschlappe eingestehen – im Lager der rechtspopulistischen „Bürgerbewegungen“ soll nun wieder „pro NRW“ klarmachen, wo’s langgeht.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus konkurrieren die Rechtspopulisten von „pro Deutschland“ und der „Freiheit“ miteinander und mit der rechtsextremen NPD – keine der drei Parteien dürfte auch nur annähernd in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde gelangen.
Die „pro“-Truppen bewerten den Aufmarsch gegen das Autonome Zentrum in Köln vom Samstag als „großartigen Sieg“ – eingefunden hatten sich allerdings lediglich etwas mehr als 90 Teilnehmer.
Wenig Resonanz beim „Landesaktionstag“ von „pro NRW“ gegen den Euro – bei „pro Deutschland“ muss man sich von Ex-Mitgliedern der Republikaner abgrenzen.
Lediglich 320 Teilnehmer fanden sich bei der vollmundig beworbenen Veranstaltung der „Pro-Bewegung“ in Köln ein – der überschaubare Demonstrationszug konnte erst mit zweistündiger Verspätung starten.
21.03.2011 - Mehrere Mitglieder des neu gewählten „pro NRW“-Vorstands sind Neuzugänge aus den Reihen von NPD und DVU – Ex-NPD-Spitzenfunktionär Andreas Molau geriert sich inzwischen als „Vordenker“ der selbst ernannten Bürgerbewegung.