Auch die Neonazi-Szene in Leverkusen ist zunehmend gewaltbereit – die Aktivitäten richten sich häufig gegen tatsächliche und vermeintliche politische Gegner.
Am 1. Mai 2009 überfielen Neonazis in Dortmund eine Veranstaltung des DGB. Drei Jahre später wollen sie erneut am „Tag der Arbeit“ in der Ruhrgebietsmetropole auftreten: diesmal mit einer angemeldeten Demonstration.
Die Neonazi-Szene in Nordrhein-Westfalen ist äußerst militant und radikal – als „Hochburgen“ rechter Gewalt gelten die Region um Aachen und die Ruhrgebietsmetropole Dortmund.
Dortmunder Neonazis haben die „heiße Phase der Mobilisierung“ für den „Nationalen Antikriegstag“ gestartet. Über tausend Teilnehmer sollen am 3. September in der Ruhrgebietsstadt aufmarschieren.
Die „Autonomen Nationalisten“ trommeln zum „Nationalen Antikriegstag“ Anfang September in Dortmund – die nordrhein-westfälische Landesregierung warnt vor zunehmender Gewaltbereitschaft.
Dortmund – Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen vier Neonazis, die der „Skinheadfront Dorstfeld“ zugerechnet werden, Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung erhoben.
Dortmund – Mit Rigolf Hennig war zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten ein überregional bekannter Antisemit und Holocaust-Leugner auf Einladung der NPD Unna/Hamm sowie „parteifreier“ Neonazis in Dortmund als Referent zu Gast.
Mit dem NPD-Funktionär Hans-Jochen Voß aus Nordrhein-Westfalen hat der Arbeitskreis „Christen in der NPD“ einen neuen Vorsitzenden. Im Parteileben der Nationaldemokraten spielt der Arbeitskreis keine große Rolle.