Thüringer Behördensumpf

Von Andrea Röpke
27.01.2014 -

Der Thüringer Verfassungsschutz hat möglicherweise eine rechtsextreme Straftat vom Mai 2007 unter den Tisch gekehrt – der V-Mann-Führer eines ehemaligen Spitzels belastet den Geheimdienst in seiner Vernehmung vor dem NSU-Untersuchungsausschuss.

Haben Vorgesetzte Thüringer Beamte in den Ermittlungen behindert? Photo: knipseline / pixelio.de

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Weitere Artikel

Kinder in Flecktarn

12.04.2012 -

Die „Junge Landsmannschaft Ostdeutschland“ feiert das heidnische Ostara-Fest auf ihrem „Harzhof“ in Uniformen und mit Anhängern der verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“. Öffentlichkeit ist unerwünscht.

Weitere NSU-Unterstützer?

28.09.2012 -

Zwickauer Zelle hatte Pass von „Heimatschutz Chemnitz“-Mitglied. Neonazi-Terroristen fuhren immer wieder nach Thüringen.

Neonazi in der Wehrleitung

05.04.2013 -

In Thüringen engagieren sich sowohl der Feuerwehr-Verband als auch der Landessportbund gegen Versuche von Neonazis, im vorpolitischen Raum Fuß zu fassen. Doch der Vorsatz allein reicht nicht, wie Beispiele aus der jüngsten Zeit im Freistaat zeigen.

Das Schweigen der NSU-Helfer

26.09.2014 -

Neue Dokumente belegen die gut funktionierende Vernetzung des Angeklagten Eminger bis hin zu Straftaten. Vernehmungen des Bundeskriminalamts im sächsischen NSU-Umfeld werden offenbar lax geführt, falsche Aussagen nicht widerlegt.