Zum achten Mal in Folge wollen Neonazis am ersten Samstag im September durch Dortmund ziehen. Die Demonstration zum „Nationalen Antikriegstag“ ist über die Jahre zum festen Event im Terminkalender der Szene geworden – auch wenn im vorigen Jahr die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurückblieb.
27.08.2010 - Tagsüber sind sie mit Flugblättern und Buttons „bewaffnet“, nachts ziehen sie mit Steinen und Reizgas los – Dortmunder Neonazis vor ihrem großen Event: dem „Nationalen Antikriegstag“.
Die angebliche Einigkeit zwischen NPD, Kameradschaften und „Die Rechte“ entpuppt sich bei der Demonstration in Wolfsburg als schnöde Propaganda – „Freier Widerstand“ formiert sich als Alternative zur NPD in Niedersachsen.
03.09.2010 - Das Bundesverfassungsgericht hat den braunen „Antikriegstag“ am 4. September in der Ruhrgebietsstadt erlaubt – eine Kundgebung mit drei rechten Live-Bands war für Freitagabend in bester Citylage am Hauptbahnhof angekündigt.
Rund 750 Neonazis marschierten beim „Nationalen Antikriegstag“ in Dortmund auf – die Veranstaltung entpuppte sich als ein deutliches Bekenntnis zum Dritten Reich.