Militante braune Strukturen

Von Andrea Röpke
28.07.2015 -

Gab es neben dem „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) weitere Neonazi-Terrorzellen – und existieren sie weiter? Ein heute enthüllter Waffendeal zwischen zwei „Combat 18“-Anhängern wirft diese Frage neu auf.

 

Michel F. (re.) 2012 auf der Anklagebank im Amtsgericht Kassel; Photo: Julian Feldmann

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Weitere Artikel

Die Nagelbombe, der Fall Yozgat und der Verfassungsschutz

27.02.2015 -

Im Münchner NSU-Prozess hat die Aufarbeitung des Bombenanschlags in der Kölner Keupstraße begonnen. Es ist das letzte große Verbrechen, dessen der „Nationalsozialistischer Untergrund“  beschuldigt wird. Ein Ende des  Verfahrens ist dennoch nicht absehbar. Gerade beantragte die Nebenklage, Hessens Ministerpräsidenten Bouffier vor Gericht zu zitieren. Es bleibt spannend.

Früherer Weggefährte Kapke

21.11.2013 -

Der langjährige führende Neonazi Andre Kapke aus Jena gibt sich als Zeuge im NSU-Prozess redselig. Sein Ziel: die eigene Entlastung und nebenher noch die einiger Angeklagten.

Explosive Stimmung in der braunen Szene

12.03.2012 -

Ein internes VS-Dokument verrät: Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe konnten sich ausgerechnet in einem Zeitraum verradikalisieren, der von den Behörden ohnehin als äußerst gefährlich eingestuft wurde.

„Einheitliches Tötungskommando“

09.11.2012 -

Die NSU-Mitgründerin Beate Zschäpe wird wegen mehrfachen Mordes, versuchten Mordes, Raubüberfällen und Brandstiftung angeklagt – als Mittäter müssen sich noch vier weitere Neonazis wegen Beihilfe und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verantworten.