Anlass war eine Abstimmung über das traditionelle Multikulti-Fest „Cottbus bekennt Farbe“, das am 15. Februar begangen wird. Am selben Tag gedenken Neonazis der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Der „Lausitzer Rundschau“ zufolge will das Rechtsamt der Stadt Cottbus gegen Hübner (Jg. 1966) Anzeige wegen Zeigens des Hitler-Grußes Anzeige erstatten.
Der NPD-Stadtverordnete Hübner war zu DDR-Zeiten in einer Neonazi-Wehrsportgruppe aktiv und nach der Wende Vorsitzender der im Dezember 1992 wegen Wesensverwandtschaft mit der NSDAP verbotenen Neonazi-Truppe „Deutsche Alternative“ (DA). Die DA war 1989 als Teil der „Gesinnungsgemeinschaft der ‘Neuen Front‘“ (GdNF) um den Neonazi-Führer Michael Kühnen gegründet worden. 1993 trat Hübner als Kandidat der Deutschen Liga für Volk und Heimat bei der Wahl für das Amt des Oberbürgermeisters in Cottbus an. 1999 zählte Hübner zu den Gründungsinitiatoren des Neonazi-Sektierergrüppchens „Kampfbund Deutscher Sozialisten“ (KDS).
Die SPD ruft zur Beteiligung an den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch auf!
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