Vor 75 Jahren erschien ein Buch, das die anti-jüdische Propaganda der Nationalsozialisten demaskierte. Damals fand es wenig Beachtung. Jetzt wurde es neu aufgelegt.
Unter Mithilfe des Vatikans und des Internationalen Roten Kreuzes tauchten NS-Größen nach dem Krieg in Südamerika unter – in Argentinien gründeten die Nazis regelrechte Kolonien. Im Nachkriegsdeutschland bestand wenig Interesse an der Verurteilung der NS-Verbrecher.
Adolfo Kaminsky war Teil der Pariser Résistance. Während der deutschen Besatzungszeit rettete er Tausenden das Leben. Seine Tochter Sarah Kaminsky hat nun ein Buch mit den Erinnerungen ihres Vaters veröffentlicht – ein bewegender Bericht über die Wirkungskraft mutiger Menschen im Widerstand.
Vom Massenmörder zum angesehenen Polizeibeamten konnte es unter Adenauer ein bequemer Weg sein. Das zeigt die Historikerin Christina Ullrich in ihrem kompakten Buch über 19 Nachkriegskarrieren im Schatten des Holocaust.
Ist Ostdeutschland braunes Gebiet? Seit den ersten Nachrichten über die Zwickauer Nazi-Terrorzelle ist diese Frage wieder in den Blickpunkt gerückt. Ein Sammelband mit Geschichten über das Nachwende-Deutschland greift sie auf: „Kaltland“.
Als einer der Letzten leisteten Eolo Boccato und seine Partisanen den italienischen Faschisten im Sommer und Herbst 1944 noch Widerstand. Boccatos Motive waren nicht allein politisch. Gianni Sparapan hat einen biografischen Roman über den Anarchisten geschrieben.
Vater, warum hast du uns nichts gesagt? Boualem Sansals Buch ist eine Reise in die Abgründe des Menschen, an der zwei Brüder zugrunde gehen. In dem Roman sind Holocaust, algerischer Bürgerkrieg und die Realität in einer Pariser Vorstadt miteinander verflochten.
Vor 70 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Nach Plänen des NS-Terroregimes sollten zig Millionen Menschen in den besetzten Ostgebieten verhungern.