Weitere Initiativen

ELTERNSTÄRKEN

Die Initiative ELTERNSTÄRKEN wurde Ende diesen Jahres gegründet. Der Träger ist der seit 15 Jahren in der Jugendhilfe tätige Verein pad e.V. Gefördert wird das Projekt von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales.
Wie der Name bereits verrät, stehen bei dieser Initiative die Eltern, Angehörigen und Freunde im Mittelpunkt des Interesses und der Hilfe. Oft empfinden jene problembewussten Eltern von rechtsextremen Kindern und Jugendlichen Scham. Sie haben das Gefühl dem Druck nicht mehr standhalten zu können und benötigen Hilfe.

ELTERNSTÄRKEN will genau hier ansetzen. Die Angehörigen sollen in ihrem Umgang mit dem eigenen Kind geschult und unterstützt werden. Dabei spielt die Vernetzung mit anderen Hilfsangeboten und Beratungsdiensten sowie die Schaffung eines längerfristigen, verlässlichen Angebots für Hilfe suchende Eltern eine große Rolle. Insgesamt baut die Arbeit der Initiative auf drei Säulen:

1. Die intensive Einzelberatung und Begleitung von Eltern, Angehörigen und Fremden.
2. Die Unterstützung von Selbsthilfegruppen und das Engagement von Eltern.
3. Der Ausbau von Kooperationen und die Fortbildung der Kooperationspartner.

Mit diesem umfassenden Ansatz ist eine kompetente Hilfe möglich. Sie können über folgende Daten Kontakt mit der Initiative aufnehmen:

Licht-Blicke ELTERNSTÄRKEN
Ahrenshooper Straße 7, 13051 Berlin
Tel.: 030/99 270 555
Fax.: 030/92 45 219
Email: lichtblicke-elternprojekt@gmx.de

Stiftung Bürger für Bürger – Impulse für die Bürgergesellschaft

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie u.a. Egidius Braun, Peter Hahne oder Claudia Nolte gründeten 1997 die Stiftung Bürger für Bürger. Die Schirmherrschaft hat bis heute Bundespräsident a.D. Roman Herzog inne.
Ziel der Stiftung ist es ehrenamtliches Engagement in Deutschland zu fördern, zu stärken und zu bewerben. Dabei werden vor allem Interessierte, Ehrenamtliche, Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kultur sowie die Medien angesprochen. Sie finden hier Informationen und Beratung rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement.

Ein aktuelles Projekt der Stiftung beschäftigt sich mit der Integration von Aussiedlern und Migranten in Deutschland. Sechzehn Modellprojekte werden wissenschaftliche begleitet. Zusätzlich bietet die Stiftung Workshops, Seminare und Infoveranstaltungen im Rahmen des Projekts „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern“ an.

Kontakt:

Stiftung Bürger für Bürger
Friedrichstr. 94
10117 Berlin

Tel.: 030/ 243149-0
Fax: 030/ 243149-49
Email: info@buerger-fuer-buerger.de

Elterniniative gegen Rechts - Hilfe für Eltern von rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen

Die Elterninitiative gehört dem Landesjugendamt Rheinland-Pfalz an. Sie hilft betroffenen Eltern mit einem Beratungstelefon, der Organisation von Selbsthilfegruppen und stellt ihnen Beratungsangebote durch Experten zur Seite.
Kontakt:
Elterninitiative gegen Rechts
Landesjugendamt Rheinland-Pfalz
Rheinallee 97-101
55118 Mainz

Beratungstelefon: 0631/ 967520
E-Mail: elterninitiative@lsjv.rlp.de

agrexive - Arbeitsgruppe "Rechtsextremismus" in ver.di Berlin/Brandenburg

Die Arbeitsgruppe „Rechtsextremismus“ in ver.di Berlin-Brandenburg setzt sich aus ehrenamtlichen Kollegen aus den verschiedenen Fachbereichen in ver.di und aus weiteren Fachleuten zusammen. Vorhandenes Wissen, Erfahrungen und Ideen werden gesammelt und gemeinsame Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung entwickelt. Von Rassismus Betroffene können Anfragen an agrexive stellen, ebenso werden Veranstaltungen abgehalten und Broschüren herausgegeben.
Kontakt:
AG "Rechtsextremismus" in ver.di Berlin-Brandenburg
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin
Telefon: +49 (0)30 88 66 41 06
mail: info@agrexive.de

Breaking the Ice

Breaking the Ice ist eine gemeinnützige Organisation internationaler Ausrichtung, die von Einzelpersonen und Geschäftsleuten aus der ganzen Welt ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, Konflikte umzupolen und daraus Vertrauen und gegenseitigen Respekt zu schöpfen.
Jedes Jahr gibt es bei Breaking the Ice ein besonderes Event, das die Werte Hoffnung, Vertrauen und Harmonie vermitteln soll. Auch finden Multiplikatorenarbeit mit Jugendlichen und Begegnungstreffen statt.

Kontakt:
Breaking the Ice gGmbH
Walter-Benjamin-Platz 1
10629 Berlin
info@breakingtheice.org

Stiftung Zurückgeben

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN fördert Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens, die in Deutschland leben. Sie tut dies im Wissen um die Zerstörung der Arbeitsmöglichkeiten von Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus. Die Stiftung möchte damit zur Vielgestaltigkeit jüdischen Lebens in Deutschland beitragen.
Von der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Europa profitierten viele Deutsche direkt oder indirekt. Diese Bereicherung wirkt weiter zum Vorteil der nächsten und übernächsten Generation. In vielen Familien wurde bis heute nicht darüber gesprochen.

Gerade die damals weit verbreitete und unspektakuläre Vorteilsnahme ist juristisch nicht zu fassen. Häufig sind die Geschädigten nicht bekannt. Die Stiftung bietet die Möglichkeit, unabhängig von Gesetzen und Fristen aus freien Stücken und symbolisch zurückzugeben. Dazu werden Projektzuschüsse und in Einzelfällen Stipendien an Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen vergeben.

Kontakt:
Stiftung ZURÜCKGEBEN
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
D-10405 Berlin
Tel.: +49 30 - 42 02 26 45
Fax: +49 30 - 42 02 33 30
info@stiftung-zurueckgeben.de

Förderverein "Lebenswerk Käthe Loewenthal e.V."

Der Verein ist der verstorbenen Malerin Käthe Loewenthal gewidmet, die 1942 von den Nationalsozialisten ins polnische Konzentrationslager Izbica deportiert und dort ermordet wird. Ziel des Fördervereins ist es, an das Lebenswerk der Künstlerin zu erinnern.Zum einen betreut der Verein heute die Bilder Loewenthals, zum anderen sollen durch Ausstellungen und Vorträgen, das Konzipieren von Unterrichtseinheite und Fortbildungen ein Bewusstsein für das Schicksal im Nationalsozialismus verfolgter Künstler geschaffen werden.

Flutlicht - Verein für antirassistische Fußballkultur

Aus der Selbstdarstellung:
Flutlicht e.V. wurde 2002 von Fußballfans unterschiedlicher Klubs, Journalisten und anderen als gemeinnütziger Verein gegründet, um Menschen aus verschiedenen Arbeitsebenen im Fußball zusammen zu bringen.

Aufgabe und Zweck von Flutlicht sind die gemeinnützige Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Des Weiteren steht Flutlicht für die Mobilisierung des öffentlichen Bewusstseins für Toleranz und Intergation sowie gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung im Fußball.
Dies soll insbesondere verwirklicht werden durch kulturelle Bildungs- und Dokumentationsarbeit, Informationskampagnen, Bildung eines Experten- und Referentenpools, Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit Migrantengruppen, internationalen Austausch und Networking.

Flutlicht ist Mitglied der Kerngruppe des europaweiten Netzwerks Football Against Racism in Europe (FARE), das für seine Arbeit in der Saison 2001/2002 den "UEFA Charity Cheque", 2002 den "Free Your Mind-Award" des Musiksenders MTV und 2003 den Jean-Kahn-Award des European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) der Europäischen Union verliehen bekam.

Aus der Zusammenarbeit mit der UEFA ging die 2003 UEFA-Konferenz "Unite Against Racism" in London hervor. Fußballverbände der UEFA-Mitgliedsländer und zahlreiche Vertreter europäischer Fußballvereine haben dort das "Handbuch für gute Verhaltensregeln. Vereint gegen Rassismus" beschlossen. Schon im Juni 2001 hatte die FIFA FARE-Vertreter als Redner nach Buenos Aires zum Außerordentlichen FIFA-Kongress gegen Rassismus eingeladen und eine weltweite Resolution verabschiedet.

Flutlicht war während der Fußball-Europameisterschaft 2004 Teil des UEFA-geförderten FARE-Programmes in Portugal und nahm an der europaweiten FARE-Aktionswoche 2004 teil. Seit 2004 ist Flutlicht Teil des FARE-Aktionsprogrammes, das von der UEFA unterstützt wird.

Kontakt:
Flutlicht - Verein für antirassistische Fußballkultur
Postfach 350934
D-10218 Berlin
Tel.: ++49.30.29352835
E-Mail: info@flutlicht.org

Brothers Keepers

Brothers Keepers ist ein Zusammenschluss von hauptsächlich afrodeutschen Künstlern, die gegen Rassismus und Fremdenhass appellieren. Dies geschieht nicht nur über das Medium Musik, sondern auch durch Schulprojekte, die die Initiative begleitet.

Kontakt:
Brothers Keepers e.V.
Postfach 290425
50525 Köln
verein@brothers-keepers.de

"Stop Thor Steinar"

Homepage mit zahlreichen Informationen und Neuigkeiten über das Neonazi-Modelabel Thor Steinar und rechtsextremistische Symbolik.
Kontakt:
“Stop Thor Steinar”
Liebigstr.34
10247 Berlin
stopthorsteinar{at}web.de