Opferberatung

RAA-Opferberatung Sachsen

Die RAA-Opferberatung Sachsen arbeitet verteilt auf zwei Beratungsstellen in Dresden und Leipzig. Primäres Anliegen ist die Opferberatung. Dabei stehen auch der Schutz vor weiteren Gewalttaten und individuelle Unterstützung im Umgang mit Polizei und Justiz auf der Agenda.
Kontakt:
opferberatung.dresden{at}raa-sachsen.de
opferberatung.leipzig{at}raa-sachsen.de

Weißer Ring e.V.

Die Hilfe, die der Weiße Ring e.V. Kriminalitätsopfern anbieten kann, ist vielfältiger Art: persönliche Betreuung nach der Straftat
Hilfestellungen im Umgang mit Behörden
Erholungsprogramme
Beratungsscheck für die kostenlose Erstberatung bei einem frei gewählten Anwalt
Rechtsschutz
Beratungsscheck für eine kostenlose medizinisch-psychologische Erstberatung bei seelischen Belastungen in Folge einer Straftat
Begleitung zu Gerichtsterminen sowie der Vermittlung von Hilfen anderer Organisationen.

Kontakt:
Weißer Ring e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Weberstraße 16
55130 Mainz

Tel. 06131 / 83 03-0
Fax 06131 / 83 03-45
E-Mail: info{at}weisser-ring.de

Opferfonds Cura

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio StiftungLinienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: 030-240 886 10
Fax: 030-240 886 22

Um den Opfern fremdenfeindlicher und rassistischer Gewalt schnell zu helfen, rief Ursula Kinkel, die Ehefrau des früheren Bundesaußenministers Dr. Klaus Kinkel, unmittelbar nach dem Brandanschlag von Mölln 1993 die „Aktion CURA“ ins Leben. Seither unterstützte der Opferfonds über 120 Opfer und mehr als 60 Projekte für Opfer rechtsextremer Gewalt mit insgesamt 480.000 Euro.

2004 übernahm die Amadeu Antonio Stiftung (Berlin) die Trägerschaft für den Opferfonds. Ursula Kinkel und die langjährige Geschäftsführerin des Fonds, Robin Herrnfeld, engagieren sich weiterhin für den Opferfonds CURA. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die unmittelbare und nachhaltige Hilfe für die Opfer. Die Spenden fließen direkt in die Unterstützung der Betroffenen - jede Spende in jeder Höhe hilft.

Unterstützen

Die Hilfe durch den Opferfonds hilft den Menschen entscheidend. Häufig bleiben die Opfer rechtsextremer Übergriffe allein mit den Folgen – mit Verletzungen, traumatischen Erlebnissen und der großen Angst, Ähnliches könnte wieder passieren. Sie sind mit der Bewältigung des Geschehenen allein gelassen. Oftmals können sie sich die notwendigen Behandlungen und die Anwaltskosten zur juristischen Verfolgung der Tat nicht leisten. Viele sind infolge des Übergriffes zunächst nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

Zeichen setzen

In solchen Fällen setzt die Unterstützung durch den Opferfonds CURA dort an, wo eine schnelle Hilfe am dringendsten ist. Unser Ziel ist es dabei, Opfern rechter Gewalt die Bewältigung ihrer Angst und damit eine Rückkehr in ihr normales Leben zu ermöglichen.

Die Opfer rechter Gewalt zu unterstützen heißt deshalb auch, ein praktisches Zeichen gegen rechte Gewalt und für eine demokratische Gesellschaft zu setzen!

Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt - Bernau

Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechter GewaltBreitscheidstr. 41
16321 Bernau
Tel. 03338 - 459 407
kontaktstelle@so36.net
www.dosto.de/op/

kontaktstelle@bernau.net

Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt - Frankfurt/Oder

Kontakt:Berliner Str. 24
15230 Frankfurt (Oder)
montags von 9.00 bis 12.00 Uhr
Tel. 0335 - 665 99 94,
0335 - 280 12 19 und 0179 - 12 65 680
BORG-FFO@gmx.net

Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt (Sachsen-Anhalt)

Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt c/o Miteinander e.V.Erich-Weinert-Str. 30
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 / 5446710
Fax: 0391/ 5446711
Mobil: 0170 / 2925361
opferberatung.md@miteinander-ev.de

AMAL - Hilfe für Betroffene rechter Gewalt (Sachsen)

AMAL - Hilfe für Betroffene rechter Gewalt Sachsen berät Betroffene von rechtsextremer und rassistischer Gewalt, dokumentiert die Fälle anonym und leistet Aufklärung in der Öffentlichkeit über das Geschehen aus Sicht der Betroffenen. Die Opfer erhalten die Möglichkeit, über das Erlebte zu sprechen, sie erhalten Hinweise zu rechtlichen Möglichkeiten, Hilfe bei Behördengängen und Antragstellungen und auf Wunsch werden Kontakte zu weiteren Initiativen vor Ort vermittelt. Das Netzwerk für Demokratische Kultur e. V. ist Träger des Projektes und unterhält in Dresden, Görlitz und Wurzen regionale Beratungszentren.Kontaktadresse :

Büro in Görlitz:

AMAL Sachsen
Hospitalstr. 30
02826 Görlitz

E-Mail: goerlitz@amal-sachsen.de

Büro in Wurzen:

AMAL Sachsen
Domplatz 5
04808 Wurzen

Tel.: 03425 – 851541
E-Mail: wurzen@amal-sachsen.de

 

LOBBI e.V. (Mecklenburg-Vorpommern)

Lobbi unterstützt als unabhängige Organisation die Betroffenen rechter Gewalt in Mecklenburg- Vorpommern.
Die Organisation richtet sich mit ihrer Arbeit konkret an Opfer und Zeugen rechter Gewalt.
Sie arbeitet anonym und unentgeltlich,informiert dabei zu rechtlichen Möglichkeiten, hilft bei der Suche nach Zeuginnen, begleitet und unterstützt bei Behördengängen, bei der Beantragung finanzieller Entschädigung und vermittelt ggf. psychologische Hilfe.

Sollte es zu einem Strafprozeß gegen den oder die Täter kommen, bietet die Initiative Prozeßbegleitung, -beobachtung und -dokumentation an.

Eine Anzeige bei der Polizei ist keine Voraussetzung für eine Beratung und Unterstützung durch LOBBI.

Lobbi Ost
Tilly-Schanzen-Straße 2
17033 Neubrandenburg

Tel.: 0395-4550718
Fax: 0395-4550720
E-Mail: ost@lobbi-mv.de

 

LOBBI Nord
Budapester Straße 16
18057 Rostock

Tel.:: 0381.2009377
Fax: 0381.2009378
E-Mail: nord@lobbi-mv.de

 

Lobbi West
Hermannstraße 35
18055 Rostock

Mobil:  0170-5282997
Tel.:      0381-2009377
Fax:      0381- 2009378
E-Mail: west@lobbi-mv.de
 

Opferperspektive (Brandenburg)

Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt in Brandenburg