Online-Initiativen

www.info-rechtsextremismus.de - Tipps für Journalisten

Info-Rechtsextremismus. de geht aus der Initiative von 19 Studierenden der Hochschule Darmstadt hervor. Sie konzipierten und gestalteten die Seite mit dem Ziel JournalistInnen ein Informationsportal zu bieten, auf dem sie sowohl Hintergrundinformationen zum Thema Rechtsextremismus als auch ganz praktische Hilfen finden können.

Nazis auslachen

Folgender Ausschnitt eines Videos der Internetseite nazis-auslachen.de: Ein als Affe verkleideter junger Mann versteckt sich hinter Büschen während Passanten an einer sich selbst öffnenden Truhe vorbeigehen und neugierig stehen bleiben. In diesem Moment springt der Affe hervor und erschreckt die von der Neugierde Getriebenen. Alle gehen lachend auseinander. Als eine Gruppe Nazis die gleiche Neugierde packt und dasselbe Spiel sich wiederholt, schlagen sie zu statt zu lachen. Manche verstehen keinen Spaß.
Dieses Video ist einer der monatlich eingereichten Beiträge. Das Projekt wird von dem gemeinnützigen Verein Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlich-
keit e.V. betrieben und wurde von diesen aber auch Eltern und Studierenden gegründet. „Wir wollen mit den Videos auf unserem Portal zeigen, dass es keinen Sinn und keinen Spaß macht, vor allem überhaupt nicht cool ist, sich Rechtsextremen anzuschließen.“

Das vom Bundesprogramm „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt“ geförderte Projekt lobt jeden Monat einen Wettbewerb um das beste Video aus. Die Jury sind die Besucher der Homepage. Über einen Zugang können sie die Beiträge kommentieren und bewerten. Näheres zum Wettbewerb und den Bedingungen finden sich auf der unten angegebenen Homepage von Nazis auslachen.

Kontakt:

Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit e.V.
Friedbergerstr. 35
14057 Berlin

Projektleiter: Dietrich von der Ropp
Email: info@nazis-auslachen.de
Tel.: 030-21070713

InternetGegenRechts

Vom Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung ins Leben gerufen, soll diese Internetplattform vor allem junge Menschen, Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern und Lehrer ansprechen und umfassend informieren. Die vor sieben Jahren ins Leben gerufene internetbasierte Initiative versteht sich als Gegenspieler zu den immer stärker auftretenden rechten Internetseiten.
Die im August erweiterte und aktualisierte Homepage bietet eine sehr gepflegte und umfangreiche Linksammlung an. Diese dient der Information, der Förderung eigenen Engagements und der Vernetzung. Zusätzlich bieten die Autoren Bücherrezensionen und aktuelle Artikel und Broschüren zum Herunterladen an.

Kontakt:

Niedersächsisches Landesamt für Lehrerbildung
und Schulentwicklung (NILS)
Keßlerstr. 52
31134 Hildesheim

Tel.: 05121/ 708 – 153
Fax: 05121/ 708 – 159

Email: pechel@nils.nibis.de

Keine Stimme den Nazis

„Keine Stimme den Nazis“ ist eine Online-Plattform die Newsletter mit aktuellen Informationen über Aktionen, Infoblätter zu unterschiedlichen Themen wie ‚Rechte Parteien’, ‚Kameradschaften’ oder „Brauner Lifestyle’ sowie einen ständig aktualisierten Terminkalender veröffentlicht um Engagierten gegen Rechts mit gutem und fundiertem Material zu versorgen. Die Online-Initiative versteht sich als Netzwerk verschiedener Bündnispartner gegen Rechts und als Netzwerkvermittler. Wer sich engagieren will, kann über die Internetseite Kontakt aufnehmen und kostenlos Material für Informationsveranstaltungen oder eigene Internetseiten herunterladen.

Kontakt:

Email: kontakt@keinestimmedennazis.de

Netz gegen Nazis

„Netz gegen Nazis“ geht auf die Idee zurück junge Menschen und Interessierte über das Internet Rechtsextremismus die Stirn zu bieten. Dabei ist beschränkt sich das Angebot nicht nur auf die reine Information, sondern vor allem auch auf die Erfahrung und Meinung von Nutzern der Seite. So wird unter der Rubrik der Austausch von Informationen zu Problemen mit Rechtsextremismus in ganz konkreten Situationen angeboten. Neben einem täglichen Pressespiegel und der Beantwortung von Fragen wie „Wie sie sich organisieren?“, gibt es eine interaktive Landkarte durch die speziell für das jeweilige Bundesland Aktuelle, aber auch Grundlegendes abgefragt werden kann. Zum Kuratorium dieser Initiative gehören u.a. Wolfgang Benz, Professor für Geschichte an der TU Berlin und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung oder auch Bianca Klose, Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin.

Die Website NetzgegenNazis.de wird betrieben und verantwortet von der

Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: 030 / 240 886 10

www.amadeu-antonio-stiftung.de
Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de

Redaktion:
Simone Rafael (verantwortlich)
Tel.: 030 / 240 886 24
Mail: simone.rafael@amadeu-antonio-stiftung.de
 

kompetent-fuer-demokratie.de

Diese vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte Online-Plattform dient der Bündelung von Aktionen, Initiativen, Beratungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern mit dem Ziel gegen Rechtsextremismus gezielt und wirksam vorzugehen.
Das Angebot richtet sich an all jene, die konfrontiert sind mit Rechtsextremismus in ihrem Umfeld und nicht wegsehen wollen. Hier finden sie eine kostenlose und schnelle Beratung. Unter der Rubrik „Ünterstützung“ werden Vereine und Initiativen genannt, die sich vor Ort engagieren und bei Bedarf persönlich weiterhelfen können. Zu dem bietet die Internetplattform Serviceleistungen wie exemplarische Lösungsmöglichkeiten für die Beratungsarbeit oder einen täglichen bundesweiten Pressespiegel.

Für weitere Informationen rund um die Internetplattform:

Ansprechpartnerin: Ulrike Kloss
Tel.: 030-200789-64
u.kloss@jugendstiftung.org

bzw. Zentralstelle kompetent.für Demokratie
c/o Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel.: 030-200789-60
Fax: 030-200789-69
zentralstelle@beratungsnetzwerke.de

"Jugendnetz Menschenrechte"

Mit dem „Jugendnetz Menschenrechte“ hat die Jugendstiftung Baden-Württemberg eine Plattform bereitgestellt, mit der sich junge Menschen altersgerecht über Grund- und Menschenrechte informieren können. In verschiedenen Foren können die User darüber in Austausch treten, wie sie sich gegen Diskriminierung und Intoleranz wehren können und wie man sich für die Einhaltung der Grundrechte einsetzen kann. Das Portal wird im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ gefördert.
Kontakt:
Jugendforum Menschenrechte
Servicestelle Jugend der Jugendstiftung Baden-Württemberg
Schloßstr. 23
74372 Sersheim

Postadresse:
Postfach 11 62
74370 Sersheim

Tel.: 0 70 42 / 83 17 - 0
Fax: 0 70 42 / 83 17 - 40
E-Mail: service(at)jugendnetz.de

"komplex" - Kommunikationsplattform gegen Rechtsextremismus"

„komplex“ steht für „Kommunikationsplattform gegen Rechtsextremismus“. Sie wurde vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung entwickelt und ist an verschiedene Zielgruppen gerichtet: Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte sind in jeweils unterschiedlichen Ausprägungen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit betroffen.Dementsprechend sind auch verschiedene Strategien und Lösungsansätze gefragt, um Rechtsextremismus einzudämmen. Die Homepage bietet Jugendlichen, Eltern und Fachkräften kompakt gebündelte Informationen zu Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und Gegenstrategien. In einem Chat-Bereich können die User direkt miteinander in Kontakt treten.

Kontakt:
Komplex – Kommunikationsplattform gegen Rechtsextremismus
c/o Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Rheinallee 97-101
55118 Mainz
E-Mail: komplex@lsjv.rlp.de

Online-Initiative "What we can do"

"What we can do" ist ein Onlineportal, das Hilfestellungen für Initiativen bietet, die gegen Rechtsextremismus arbeiten möchten. Besonders konzentriert sich das Angebot auf jugendkulturelle Initiativen. „What we can do“ gibt zum Beispiel Hilfestellungen zum Planen von Aktionen, zu Pressearbeit und Finanzierung. Aber auch grundlegende Ratschläge, wie sich Aktive bei ihrer Arbeit gegen eventuelle Übergriffe schützen können, werden erteilt.
Kontakt:
Online-Portal "What we can do"
Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.
Lausitzerstr. 10
10999 Berlin
E-mail : mail@whatwecando.de

Internet Content Task Force

Die Internet Content Task Force ist ein Arbeitskreis des Verbands der deutschen Internetwirtschaft, der als Sprachrohr und Interessenvertretung der Internet- Wirtschaft bezüglich der Verantwortlichkeit für Inhalte agiert und 1996 gegründet wurde, um die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte im Internet zu verhindern.
Schwerpunkt der ICTF im Hinblick auf die Prüfung und Bewertung von Inhalten im Internet ist das Sichten von Usenet Newsgroups sowie die Durchführung des Beschwerdemanagements im Auftrag der an dem Projekt teilnehmenden ISPs. ICTF überwacht aber auch die rechtliche und politische Entwicklung im Hinblick auf Verantwortlichkeiten und Pflichten der Provider und schaltet sich im Interesse der Provider bei Forderungen staatlicher Stellen nach restriktiveren Regeln im Vorfeld durch Abgabe von Stellungnahmen, Teilnahme an Anhörungen und Erstellung juristischer Gutachten ein, um zu einem sinnvollen Ausgleich zwischen den Interessen der Provider und denen der Allgemeinheit zu gelangen.

Der Arbeitskreis betreibt zudem gemeinsam mit der Freiwiliigen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) über das Portal www.internet-beschwerdestelle.de eine Hotline zur Entgegennahme von Beschwerden von Internet und Usenetnutzern über illegale Inhalte. Solche Fremdbeschwerden werden dann nach der Beschwerdeordnung der Hotline geprüft und bearbeitet.