Lokale und regionale Initiativen und Netzwerke

Bernburger Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt

Es begann mit Demonstrationen gegen die immer offensiver auftretende NPD in Bernburg und Umgebung. Aus einer Arbeitsgruppe heraus gründete sich dann 2007 das Bernburger Bündnis.

Seitdem wurde erreicht, dass ein rechter Szeneladen die Kündigung erhielt und das offene und lebensfrohe Veranstaltungen in unmittelbarere Nachbarschaft zur Bundesgeschäftsstelle der Jungen Nationaldemokraten ein anderes Bernburg präsentieren.

Mittlerweile trifft sich das Bündnis in verschiedenen Arbeitsgruppen, die u.a. Projekte für Schulen in und um Bernburg organisieren und für Lehrer und Erzieher Workshops anbieten. Des Weiteren sollen Jugendliche und ihre Eltern durch offene Gesprächsrunden und erlebnisorientierte Pädagogik für das Thema rechtsextreme Gewalt sensibilisiert werden.

Das Bernburger Bündnis ist regional mit benachbarten Initiativen vernetzt und wird durch die Arbeit des Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus von Miteinander e.V. unterstützt.

Kontakt:

Ev. Kreisoberpfarramt,
Martinstr. 5,
06406 Bernburg,

Tel.: 03471 - 333529
E-Mail: martinskirche@bernburg-evangelisch.de

 

 

Lola für Lulu

Für lebendige Demokratie im Landkreis Ludwigslust.

Ladenschluss

Ladenschluss - ist ein breites Bündnis aus verschiedensten Gruppen, Organisationen, Parteien und Einzelpersonen, dass sich mit Ziel gebildet hat die Schließung des Thor-Steinar-Ladens „Tonsberg“ in Leipzig zu bewirken und des Weiteren gegen rechte Strukturen in Leipzig vorgehen will. Darüber hinaus werden aber auch Aktionen und Hinweise zu ähnlichen Bündnissen und Anlässen in anderen Städten zur Verfügung gestellt.

Die Internetseite des Bündnisses versteht sich auch als Dialogplattform. So dominieren Link- und Bloghinweise zu den oben genannten Themen.

Kontakt:

Verantwortlich nach TDG: Ladenschluss. Aktionsbündnis gegen Nazis
vertr. d. Stephanie Kesselbauer
c/o linXXnet
Bornaische Str. 3d
04277 Leipzig

E-Mail:
ladenschluss@email.de

 

Jugendbündnis gegen Rechtsextremismus

Das Jugendbündnis ist ein Zusammenschluss von Jugendlichen aus und um Hildburgshausen, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus einsetzen. Sie wollen vor allem ihre Mitbürger über rechtsextremen Aktivitäten des „Bündnis Zukunft Hildburgshausen“ aufklären.
 

AG Demokratie braucht Zivilgesellschaft

Die AG ist ein Zusammenschluss von Arnstädter Bürgern, die sich der Umsetzung des Beschlusses „Demokratie braucht Zivilcourage“ verpflichtet haben. Es ist jeder willkommen, der sich für Toleranz, ein friedliches Miteinander und die Stärkung von Demokratie einzusetzen will.

[moskito]

[moskito] führt Projekte, Seminare und Veranstaltungen durch, hilft bei der Verwirklichung von Ideen und Aktionen, vernetzt Akteure und fördert den Austausch zu den Themen Rassismus und Rechtsextremismus. Insbesondere Stadtteilzentren, Jugendeinrichtungen und Schulen in Pankow sind hierbei Kooperationspartner.

Die Aufgabe der Netzwerkstelle ist es, Anlaufstelle und Knotenpunkt für die Bürger/innen, für Jugendliche, Gruppen, Initiativen, Schulen, Multiplikator/innen zu sein.

Kontakt:
Fehrbelliner Straße 92
10119 Berlin

Fon: 030 / 4 43 83 - 459
Fax: 030 / 44 37 17 - 1
Mail: moskito{at}pfefferwerk.de

Bunt statt Braun e.V. Eine Initiative aus Rostock

m Jahr 2000 gründeten Mitglieder des 1998 initiierten losen Rostocker Bündnisses gegen Rechtsradikalismus den überparteilichen Verein "Bunt statt braun e.V.", der seither kontinuierlich und mit vielfältigen Aktivitäten für ein demokratisches gesellschaftliches Engagement arbeitet.
Die Bürgerinitiative engagiert sich gegen jede Form von Rechtsextremismus und tritt gegen die Ausübung von Gewalt auf. Sie will Toleranz, Völkerverständigung und Demokratie fördern. Dabei soll das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung geweckt und unterstützt werden.

Zu den über 250 Mitgliedern zählen auch große Institutionen wie Scandlines Deutschland GmbH, die Universität Rostock und die Gewerkschaft ver.di. Alle großen Vorhaben realisiert Bunt statt braun gemeinsam mit einem breiten, lebendigen Netzwerk an Partnern aus allen gesellschaftlichen Kreisen.

Buntes Reudnitz

Diese Initiative ist ein Zusammenschluss aus Reudnitzer Bürgerinnen und Bürgern die der zunehmenden Präsenz rechtsextremer Propaganda und Gewalt etwas entgegensetzen wollen. Reudnitz ist ein Stadtteil Leipzigs und erlebt immer wieder rechtsextreme Straftaten, so z.B. am 12.01.2008 als über 300 von jenen aufmarschierten. Anwohner, die offenen Protest zeigten, wurden daraufhin noch Tage später eingeschüchtert und angegriffen.
Um dies nicht zu zulassen, treffen sich Gleichgesinnte alle zwei Wochen und bilden kleine, wechselnde Arbeitsgruppen.

Sie können Kontakt über diese Email-Adresse aufnehmen: kontakt@buntes-reudnitz.de

Anschrift:
Bürgerinitiative „Buntes Reudnitz“
Vertreten durch L. Sander und S. Stach
c/o Netzwerk für Demokratische Kultur e.V.
Domplatz 5
04808 Wurzen

Keine Stimme den Nazis!

„Kein Platz für Nazis in Hamburg - nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb“ - dies ist das Motto, das die Arbeit dieses breiten Bündnisses aus antifaschistischen Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, anleitet. Jener Zusammenschluss besteht nun seit 2002 und ist besonders auf lokaler Ebene aktiv. So treten die Mitglieder immer wieder gegen Aufmärsche Rechtsradikaler in Hamburg und Umgebung an und konnten neuerlich durch ihren breiten Protest die Schließung des Thor Steinar-Ladens erwirken.
Das Bündnis freut sich über Interessierte, die mitwirken wollen und sich damit gegen Rechts, Intoleranz und Antisemitismus stellen.

Kontakt:

E-Mail: kontakt@keine-stimme-den-nazis.org

Wir. Erfolg braucht Vielfalt

„ Zu jeder politischen Richtung gibt es eine Alternative – aber es gibt keine Alternative zur Demokratie.“ Dieses Zitat beschreibt die Grundeinstellung der Initiatoren und Unterstützer dieser im April 2008 gegründeten Initiative umfassend. Hier versammeln sich Menschen jeden Alters und sozialer Herkunft. Sie treten gemeinsam für ein tolerantes und weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern ein, denn sie nehmen die zunehmende rechtsextreme Gewalt, Hass und Ausgrenzung Andersdenkender und anders Aussehender nicht länger hin.

Das häufige Argument von Rechtsextremen lautet: Arbeitslosigkeit entsteht durch Fremde. Dieser menschenverachtenden Lüge stellt sich der diese Initiative mit dem Ansatz „Erfolg braucht Vielfalt“ klar entgegen. Gerade in einem Bundesland, in dem viele Menschen vom Tourismus leben, bewirken Demokratiefeindlichkeit und Extremismus genau das Gegenteil. Und so sprechen die Menschen hinter dieser Initiative, die weiterhin zu einer umfassenden Bewegung anwachsen soll, auch von einem Mecklenburg-Vorpommern in dem sich jeder wohl und akzeptiert fühlen kann, wenn sie schreiben: „Wir alle leben gerne in Mecklenburg-Vorpommern und sind stolz auf unser Land!“