Flüchtlingshilfe und Integration

Initiative Velten

Einmal im Jahr organisiert die „Initiativgruppe gegen Gewalt und Rassismus Velten“ die „Mix Pickels Woche“, in der es vor allem darum geht durch das gemeinsame Ferienerlebnis ausländische Kinder und Erwachsene in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Organisatorin dieses Projekts ist die Pfarrerin Ute Gnießwoß. Darüber hinaus initiierte sie aus aktuellem Anlass in Velten ein breites Bündnis gegen Rechts, welches in Zukunft durch Kundgebungen und verschiedene Aktion auf das Problem Rechtsextremismus und Intoleranz hinweisen soll.
Kontakt:

Gemeindebüro im Pfarrhaus,
Breite Straße 17.
Öffnungszeiten: Di - Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di 14.00 - 16.30 Uhr Tel./Fax: 03304 502430

Birgit Glorius, Telefon: 03304 34007 oder Ute Gniewoß, Telefon: 03304 502430

Zentrum für Integration und Migration (ZIM)

Das Zentrum für Integration und Migration Erfurt (ZIM) ist eine Anlaufstelle für Migranten und einheimische Bürger. Es bietet Beratungs- und Kulturangebote an. Interessierte erhalten Informationen über die aktuelle Gesetzeslage und bestehende Integrationsmaßnahmen sowie über Hilfeleistungen. Das ZIM bietet eine Dolmetscherbörse und für Veranstaltungen auch eine Referentendatenbank.Kontakt:
Zentrum für Integration und Migration
Rosa-Luxemburg-Straße 50
99086 Erfurt
Telefon: 0361 6431535
Fax: 0361 3467666
E-Mail: zim@integration-migration-thueringen.de

Bürgerstiftung Neukölln

Die Bürgerstiftung möchte mit ihrer Arbeit das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen in dem Berliner Stadtbezirk fördern. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Projekte ins Leben gerufen, wie z.B. ein Mentorenprojekt für Ausbildungssuchende oder die Auslobung eines alljährlich verliehenen Bürgerpreises.
Kontakt:
Bürgerstiftung Neukölln
Emser Straße 117
12051 Berlin
Tel.: 030.62 73 80 13
email: info@neukoelln-plus.de

Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD)

Die ISD ist ein Zusammenschluss schwarzer Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben:
* die Interessen schwarzer Menschen in Deutschland zu vertreten
* ein schwarzes Bewusstsein zu fördern
* Rassismus entgegenzutreten
* die Vernetzung schwarzer Menschen bzw. ihrer Organisationen und
Projekten, zu organisieren.

Seit Mitte der 80er Jahre ist die ISD in Deutschland aktiv. Die Initiative wurde stark geprägt vom Engagement innovativer und visionärer Frauen, die auch ADEFRA (Schwarze Frauen in Deutschland) ins Leben riefen.

Es geht nicht um den "Nachweis" afrikanischer Herkunft, sondern darum, dass Menschen aufgrund ihrer äußeren Erscheinung rassistisch diskriminiert werden, individuell, gesellschaftlich, strukturell. Dies trifft Schwarze Frauen wie Männer, gleich welcher Nationalität, gleich welcher Biografie, gleich welchen Alters, gleich welcher Orientierung oder welcher Weltanschauungen.

Die ISD fordert vor allem eine anti-rassistische Haltung in allen Bereichen der Politik (Bildung, Aufenthalt, Staatsbürgerschaft, Asylgestzgebung) einschließlich einer gewandelten Selbstdarstellung durch die Bundesrepublik als multikulturelles, multiethnisches, multikolores Deutschland.

Die Unmündigen

"Der Rassismus ist nur ein Ausgrenzungsmechanismus neben anderen Formen der Diskriminierung, und er hat vielschichtige Facetten. Auf den ersten Blick sind schwarze Deutsche anders vom Rassismus betroffen als Aus- und Übersiedler, ArbeitsmigrantInnen anders als Asylbewerber, oder Deutsche Sinti und Roma anders als Deutsche jüdischen Glaubens, etc. Aber alle genannten und noch weitere ungenannten Gruppen vereint, dass sie als Minderheiten offenen und versteckten, institutionellen und/oder alltäglichen Diskriminierungen ausgesetzt sind. Unabhängig davon, ob diese seit Jahren oder Jahrhunderten hier leben, sind sie für die Mehrheitsdeutschen keine „Bilderbuch-Deutschen“. Ausgangspunkt der Unmündigen ist es, diese kulturalistisch und rassisch motivierten Bilder, die mit der Realität Deutschlands als Einwanderungsland nichts zu tun haben, zu dekonstruieren. Denn die Migration ist historisch und gegenwärtig die Normalität und die „Reinheit“ von „Kulturen“ und „Völkern“ eine absurde Konstruktion.
Vor diesem Hintergrund verstehen sich die Unmündigen auch als eine Plattform für andere Minderheits- und engagierte Mehrheitsangehörige, die sich in vielfältiger Weise mit Formen, Ursachen und Mechanismen der Ausgrenzung, insbesondere mit Rassismus, beschäftigen (wollen). Als Forum suchen sie den Kontakt zu und das Engagement, die Kreativität und die Mitarbeit von interessierten Bürgern. Ob bei punktueller oder themenübergreifender, für kurz- oder längerfristige Zusammenarbeit, sie stellen als Plattform Wissen und Erfahrung zur Verfügung. Sie bieten Netzwerke und kompetente Diskussions- und Ansprechpartner für die künstlerische, politische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Migration und Rassismus an."

Kontakt:
Die Unmündigen e.V.
Forum Jugendkulturzentrum
Neckarpromenade 46
68167 Mannheim
hallo(at)unmuendige.de

ARID Doebeln

Aus der Selbstdarstellung:
"Rassistische Tendenzen in der Bevölkerung und fehlende Beratungsstellen speziell für ausländerspezifische Problemlagen sind zwei Punkte, welche Anfang 2003 eine Gruppe junger Leute dazu veranlasste, sich als Initiative im Landkreis Döbeln zusammen zu schließen.
Als ARID (AntiRassistische Initiative Döbeln) besteht das Ziel die Integration von hier lebenden Ausländern voranzutreiben. Missstände, wie Diskriminierungen sollen bekämpft und die zum Teil der Menschenwürde widersprechenden Wohn- und Lebenssituationen in den Gemeinschaftsunterkünften sollen öffentlich thematisiert werden.
Die ehrenamtlich arbeitende Gruppe bietet außerdem in Zusammenarbeit mit AMAL Sachsen eine Beratung für Opfer rechter Gewalt an. Inzwischen ist die Arbeit der Initiative vor allem bei vielen Ausländern im Landkreis Döbeln bekannt, und auch seitens der Behörden scheint es eine gewisse Akzeptanz zu geben.

ARID ist Partner im Netzwerk Döbeln.

Hilfesuchende können das Beratungsangebot von ARID montags von 14.00-16.00 Uhr und donnerstags von 12.00-14.00 Uhr (in dringenden Fällen täglich) annehmen.
Leute, die sich für die Arbeit von ARID interessieren sind zum Initiativtreffen (freitags von 15.00-17.30 Uhr) gern gesehen."

Kontakt:
ARID
c/o Treibhaus e.V.
Bahnhofstr. 56
04720 Döbeln
Tel:03431 - 60 53 30 03431 - 60 52 977
Fax:03431 - 60 52 977
Mail:info{at}netzwerk - doebeln.de

Bund gegen ethische Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Der BDB als Zusammenschluss ethnischer Minderheiten und Selbstorganisationen versteht sich als Anlaufstelle für alle, die mit Diskriminierung und Rassismus konfrontiert sind.
Die Zielsetzung des Vereins besteht darin, Diskriminierung und Ausgrenzung von Angehörigen aus sogenannten Minderheiten zu überwinden. Dabei wird individuelle Beratung und Begleitung geleistet. Aber auch Präventions- und Qualifikationsmaßnahmen bietet der Verein an.

Kontakt:
Bund gegen ethische Diskriminierung in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Lernhaus Pohlstr. 60-62
10785 Berlin
Tel.: 030 / 2168884
Fax.: 030 / 2167926
E-mail: bdb{at}bdb-germany.de

Hilfe für ausländische Frauen und Kinder e.V.

Der Verein besteht bereits seit 1983 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausländischen Frauen und Kindern, die hier in Berlin in einem für sie fremden Kulturkreis leben, Hilfestellung bei der Alltagsbewältigung zu geben.
Dies geschieht derzeit vorwiegend über Projekte der evangelischen Kirche in verschiedenen Berliner Kirchenkreisen: durch Beratung, praktische Hilfen sowie Unterstützung bei kleineren Finanzierungslücken, die auf Grund kirchlicher und staatlicher Bewilligungsrichtlinien sonst nicht geschlossen werden könnten.

Für seine Arbeit erhielt der Verein den Drei-Königs-Preis 2003 (Intergrationspreis) des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin

Kontakt
Hilfe für ausländische Frauen und Kinder e.V.
c/o Barbara Faccani
Marienbader Str. 11
14199 Berlin

Telefon 030 8 25 61 62
Fax 030 89 72 22 33
barbara.faccani@t-online.de

Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule - Brandenburg

Aufgrund fremdenfeindlicher Gewalt und rechtsextremer Vorfälle in Brandenburg wurde die RAA Brandenburg ( Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule, Brandenburg) im Jahr 1992 im wesentlichen auf Initiative der Ausländerbeauftragten des Landes Brandenburg, Almuth Berger, des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und der Freudenberg Stiftung initiiert. Zur Zeit hat die RAA ca.60 Mitarbeiter/innen. Seit Mitte der 90er Jahre, mit der Eintragung der RAA Brandenburg als eigenständiger Verein, wurde in Potsdam eine Geschäftsstelle eingerichtet, die die Arbeit der Niederlassungen unterstützt und koordiniert, die Finanzierung des Verbundes sichert, aber auch selbst eigene Projekte durchführt. Seit einigen Jahren wurde im Rahmen des Handlungskonzeptes Tolerantes Brandenburg der Landesregierung, die von der Ausländerbeauftragten entwickelte Idee des Mobilen Beratungsteams (MBT) aufgenommen, ausgebaut und wiederum unter dem Dach der RAA realisiert.
Die RAA arbeitet als Nichtregierungsorganisation im gesamten Land Brandenburg. Ihre Gründung und Förderung verdankt sie im Wesentlichen der Einsicht und Überzeugung Verantwortlicher in Politik, Verwaltung und Gesellschaft, dass es einer nachhaltigen Unterstützung und Stärkung der Zivilgesellschaft in Brandenburg bedarf.

Die Geschäftsstelle

Friedrich-Engels-Straße 1 (Eingang: Heinrich-Mann-Allee)
14473 Potsdam
tel. 0331-74780-0
fax 0331-74780-20
info@raa-brandenburg.de

Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen bietet fachliche Beratung, Rechtshilfe in ausgewählten Einzelfällen sowie Flüchtlingshilfe-Projekte an. Er ist Herausgeber der Zeitschrift für Flüchtlingspolitik und leistet Gremienarbeit im Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit und für interkulturelle Verständigung und beteiligt sich u.a. am Projekt "Flüchtlingsinitiativen und Selbstorganisation ans Netz".Niedersächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Langer Garten 23 B
31137 Hildesheim
05121 / 15605
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