Überregional tätige Bündnisse, Initiativen und NGOs

Am Ball bleiben - Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung

Die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung ist eine große Herausforderung und dauerhafte Aufgabe, der sich nicht nur Gesellschaft und Politik stellen müssen, sondern auch der Fußball.

kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus

Die Formen rechtsextremer Einflussnahme auf die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger sind vielfältig und manchmal bedrohlich. Wer sich gegen derartige Entwicklungen engagiert, braucht nicht nur Mut, sondern auch fachliche Beratung.

Stiftung deutsch-israelisches Zukunftsforum

Das Zukunftsforum verfolgt den Leitsatz, das die Beziehungen zwischen einzelnen Staaten nur so gut sein können wie die Beziehungen der einzelnen Menschen zueinander. Aus diesem Grund steht der Austausch und Aufbau von Netzwerken zwischen den Deutschen und Israelis auch im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Dazu werden verlässliche Strukturen und Multiplikatorenetzwerke errichtet. Das Zukunftsforum fördert zukunftsorientierte Projekte aus Kultur, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien.

Kontakt:

Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum
Lindenstraße 20-25
10969 Berlin

Tel.: 030-259 297-36
Fax: 030-259 297-34
E-Mail:  info@dizf.de

Homepage: http://www.dizf.de

 

Gemeinsam für Toleranz - eine Initiative von NGG und ANG

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sowie die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. reagieren mit dieser gemeinschaftlichen Initiative auf den Umstand das Rechtsextremismus, Intoleranz und Rassismus auch in ihrem Berufsfeld immer stärker zunehmen und offener gezeigt werden.

Handeln statt wegsehen

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg, ver.di Berlin sowie der DGB Berlin-Brandenburg gründeten zusammen mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus am 14. Oktober 2008 auf dem Gelände des Konzentrationslagers Sachsenhausen die Initiative „Handeln statt wegsehen“. Damit entstand das erste überregionale Bündnis gegen Rechtsextremismus von Arbeitgebern und Gewerkschaften.
Mit der Formulierung des Kodexes: „Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus haben in unserem Betrieb keinen Platz! Wir tolerieren keine diskriminierenden Äußerungen oder körperlichen Angriffe, zum Beispiel wegen Hautfarbe, Religion, Nationalität oder sexueller Orientierung! Wir stehen für Gleichbehandlung und Achtung der Menschenwürde ein!“, der auch die grundlegende Überzeugung der Bündnispartner darlegt, wenden sie sich mit ihrer Kernkompetenz an kleine und mittlere Betriebe sowie Berufsschulen. Sie unterstützen sie in ihrer Haltung gegen Rassismus und Antisemitismus durch kostenlose Materialien und Workshops.

Sie können mit der Initiative „Handeln statt wegsehen“ Kontakt aufnehmen:

Initiative „Handeln statt Wegsehen“
Mehringdamm 48
10961 Berlin
Tel.: 030-8817738

oder

Initiative „Handeln statt Wegsehen“
c/o ver.di Bezirk Berlin
Köpenicker Str. 30
10179 Berlin
Tel.: 030-8866-6

NETZWERK ARTIKEL 3

Der Verein arbeitet als bundesweites Netzwerk der Gleichstellungsinitiativen, das sich einer menschenrechtsorientierten Sichtweise von Behindertenpolitik verschrieben hat. Es leistet Vernetzungsarbeit, die überparteilich, verbands- und behinderungsübergreifend stattfindet, bietet eine Beschwerdestelle bei Diskriminierung. Der Verein erarbeitet konkrete Vorschläge zur Gleichstellung behinderter Menschen und zum Abbau von Diskriminierungen.Informationsangebote wie Newsletter und Fachtagungen gehören ebenso zum Angebot des Vereins.

Kontakt:
NETZWERK ARTIKEL 3
Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V.
Krantorweg 1
D-13503 Berlin
Tel.: +4930/4317716 o. +4930/4364441
Fax: +4930/4364442
E-Mail: hgh@netzwerk-artikel-3.de

Verein "Zug der Erinnerung" e.V.

Verschiedene Bürgerinitiativen haben sich zum Verein „Zug der Erinnerung“ e.V. zusammengeschlossen. Sie möchten an das Schicksal derjenigen Kinder und Jugendlichen erinnern, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt worden sind. Ohne die Deutsche Reichsbahn wären die Massendeportationen nicht möglich gewesen. Der Verein wählte daher Bahnhöfe und Zugwaggons als Orte, an denen er in einer Ausstellung über diese Verbrechen berichten möchte. Hauptsächlich über Einzelbiografien werden die Informationen transportiert. Gleichzeitig besteht für die Besucher aber auch die Möglichkeit, ihre Eindrücke auf einer Freifläche in der Mitte der Waggons niederzuschreiben. Der Verein ruft alle Interessierten zudem zur „Spurensuche“ auf: Es werden Lebenszeugnisse und -zeichen von Menschen gesucht, die während der NS-Zeit aus den verschiedenen Regionen Deutschlands deportiert worden sind. Der Ausstellungszug macht Halt in verschiedenen Städten, der Fahrplan wird kontinuierlich erweitert. Detaillierte Informationen sind unter dem Link am Ende dieser Seite zu finden.
Kontakt:
Zug der Erinnerung e.V.
Hans-Rüdiger Minow
Mohrenbach 1
51598 Friesenhagen
Tel. 02297-1649
Fax: 02297-7248
E-Mail: info@zugdeu.eu

Most - Brücke von Berlin nach Mittel- und Osteuropa e.V.

Most e.V. möchte der Völkerverständigung, mit besonderem regionalem Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa, dienen. Zu diesem Zweck fördert der Verein den Austausch junger Menschen, organisiert Aus- und Fortbildungsprogramme, bietet Menschen aus Ost- und Mitteleuropa Hilfestellung und Betreuung an und regt einen allgemeinen Informationsaustausch zwischen den Regionen an.
Kontakt:
Most e.V.
Probststraße 1
10178 Berlin
Tel.: 030-24631988
Fax: 030-24631987
E-Mail: info@most-bruecke.de

"Stiftung Bürgermut"

Die Stiftung möchte bürgerschaftliches Engagement in der Bundesrepublik, gleich zu welchem Thema, fördern. Sie sucht daher 1000 Projekte, in welchen Menschen die Gesellschaft offen, fair und kreativ gestalten möchten. Engagierten Bürgern bietet sie umfassende Hilfestellungen.
Kontakt:
Stiftung Bürgermut
Propststraße 1
10178 Berlin
Tel.: 030/ 30881666
Fax: 030/ 30881670
E-Mail: info(at)buergermut.de

"Mit Recht gegen rechts"

Die Initiative „Mit Recht gegen Rechts“ der Friedrich-Naumann-Stiftung lobt einen Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus aus und führt vor allem Veranstaltungen durch. Zudem sammelt sie auf der Homepage Hintergrundinformationen und Presseartikel über Rechtsextremismus und stellt diese zum Download bereit. Schirmherrin ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Kontakt:
Friedrich-Naumann-Stiftung
Virtuelle Akademie
Karl-Marx-Straße 2
14482 Potsdam
Telefon: 0331/7019-200
virtuelle-akademie@fnst-freiheit.org