Initiativen gegen Rechts in Europa

Internationale Städtekoalition gegen Rassismus

Die Internationale Städtekoalition gegen Rassismus wurde 2004 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Derzeit beteiligen sich 42 europäische Städte wie Barcelona, London, Lyon, Nürnberg, Paris, Stockholm und Berlin an der Koalition. Herzstück des Projekts ist ein Zehn-Punkte-Aktiosplan gegen Rassismus mit konkreten Handlungsanweisungen. Dieser sieht beispielsweise die Evaluation kommunalpolitischer Initiativen gegen Rassismus vor.
Kontakt:
Sekretariat der Internationalen Städtekoalition gegen Rassismus
Stadt Nürnberg
Bürgermeisteramt - Menschenrechtsbüro
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Fax: + 49 911 231 30 40
E-Mail: menschenrechte{at}stadt.nuernberg.de

"Wir kicken den Rassismus aus den Stadien"

Schwerpunkte des Projekts sind unter anderem:
Die Beseitigung von faschistischen Symbolen aus den Fußballstadien.

Die Eliminierung von rassistischen Sprechchören und Parolen
odie Bildung eines Netzwerks antirassistischer Fußballfanclubs.

Die Stärkung von demokratischen Einstellungen unter den Fußballfans. Stattdessen sollen Fans gegen die Ideologien der Gewalt und gegen Rekrutierungsversuche von neofaschistischen Gruppen immunisiert werden.

Kontakt:
Stowarzyszenie "Nigdy Wiecej"
PO Box 6
03-700 Warszawa 4
Polen
E-mail: rafalpan{at}zigzag.pl

Antirassistische Fußballweltmeisterschaft (Mondiali Antirazzisti)

2006 findet die Antirassistische Weltmeisterschaft zum zehnten Mal statt. Austragungsort ist Parco Enza (Italien).Die Veranstaltung als ein Happening aus Fußball, Basketball, Musik, Gesprächen und Diskussionen, Ausstellungen und Erfahrungsaustausch, soll Toleranz fördern und Diskriminierung bekämpfen.

Die Initiative wird u.a. finanziell unterstützt vom FARE Netzwerk, der Europäischen Union und der Region Emilia Romagna.