Rechtspopulistisches Auffangbecken

„Pro Deutschland“-Chef Manfred Rouhs (2.v.l.) bei einer Veranstaltung in Berlin; Photo: M.B.
26.05.2015 -

Manfred Rouhs’ schwächelnde „Bürgerbewegung pro Deutschland“ will von der Krise der ehemaligen Schwesterpartei „pro NRW“ profitieren.



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Aktuelles

Gewendeter Ex-Neonazi

28.05.2015 -

Ein ehemaliger ranghoher Funktionär der Worch-Partei „Die Rechte“ verkündet medienwirksam seinen Ausstieg – in seiner Erklärung fehlen allerdings konkrete Fakten über Szene-interne Begebenheiten.

Worch-Partei will sich konsolidieren

28.05.2015 -

Im Hinterhof ihrer neuen bayerischen „Parteizentrale“ in Kolitzheim-Stammheim hat die Neonazi-Partei „Die Rechte“ am Pfingstwochenende den nach eigenen Angaben zehnten Landesverband gegründet.

„Patriot Rock“ in Ostböhmen

27.05.2015 -

Tschechien (Pardubice) – Eine weite Anreise für ein braunes Konzert steht zwei Rechtsrock-Bands aus Mecklenburg-Vorpommern bevor.

Magere NPD-Präsenz

27.05.2015 -

Zu den bevorstehenden Bürgermeister- und Landratswahlen in Sachsen schickt die NPD drei Kandidaten ins Rennen. Wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue darf ein weiterer NPD-Bewerber nicht zur Bürgermeisterwahl antreten.

Hintergrund

Die AfD vor dem Show-down

20.05.2015 -

Bernd Lucke erklärt, warum ein „Weckruf“ nötig ist, damit er beim Parteitag Mitte Juni doch noch zum alleinigen AfD-Chef gewählt wird. Frauke Petry sagt, dass „Herr Lucke“ ersetzbar ist. Alexander Gauland lässt wissen, dass fast jeder andere, hieße er nicht Lucke, längst ein Ausschlusskandidat wäre, verhielte er sich so wie Lucke.

„III. Weg“ will expandieren

19.05.2015 -

Seit „Der III. Weg“ in Bayern als Nachfolger des verbotenen „Freien Netzes Süd“ seine Organisationsfertigkeiten unter Beweis gestellt hat, weitet die neue neonazistische Partei ihre Aktivitäten zusehends bundesweit aus. Im Fokus stehen dabei besonders Thüringen und Brandenburg.

AfD-Streit eskaliert

13.05.2015 -

Parteichef Bernd Lucke beklagt „Zersetzungsprozesse“ – wenige Wochen vor dem Bundesparteitag in Kassel bestimmen Parteiordnungsverfahren, Mauscheleien bei Wahllisten, Rechtsaußen-Positionen das Bild der „Alternative für Deutschland“.

Zivilgesellschaft

Screenshot

Ganz normale Helden

Man musste unter Hitler kein Übermensch sein, um Übermenschliches zu leisten: Der Dokumentarfilm „Die Widerständigen“ zeigt ganz nüchtern, wie wenige Mutige das Fortwirken der Widerstandsgruppe Weiße Rose sicherten.

Screenshot Buchcover

Auf den Spuren der Täter und der Retter

Ohne Täter und Mitläufer auf allen Ebenen wäre der Massenmord an den Juden nicht möglich, der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion nicht führbar gewesen. Es gab aber auch beherzte Menschen, die sich einzeln und mutig den Befehlsketten entzogen.

Screenshot Dietz-Verlag

70 Jahre nach Auschwitz

Professor Peter Steinbach, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin hat einen furiosen Essay geschrieben: „Nach Auschwitz. Die Konfrontation der Deutschen mit der Judenvernichtung“. Er versucht Antworten auf die Frage zu finden: „Kann die deutsche Gedenkkultur helfen, die Gesellschaft vor neuem Antisemitismus zu bewahren oder führt sie eher ins Vergessen?“