Die späteren NSU-Terroristen hatten ein Netzwerk an Kontakten; Photo: A.R.
22.05.2013 -
Die umfangreiche Briefkorrespondenz von Uwe Mundlos offenbart ein neues Bild des NSU-Terroristen. Der war nicht nur militanter Kameradschaftsaktivist aus Jena, sondern verfügte bereits vor dem Abtauchen des Trios über bundesweiten Einfluss.
Frankfurt/Mainz – Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen die frühere Vorsitzende der verbotenen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V.“ (HNG), Ursula Müller – offenbar wegen eines Verstoßes gegen das Verbot der Vereinigung.
Ein für Hessen geplantes Konzert mit der rechten Hooligan-Band „Kategorie C – Hungrige Wölfe“ ist am Samstag nach Nordthüringen verlegt und von der Polizei aufgelöst worden.
Riesa/Berlin – Der finanziell angeschlagene „Deutsche Stimme“-Verlag der NPD sucht Spender zur Finanzierung eines Rechtsstreits mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM).
Wie Neonazis über die Polizei denken und reden, untersucht eine Studie, die das Potsdamer Innenministerium veröffentlicht hat. Ihr Titel: „Feindbild Polizei“.
Martin Langebach und Andreas Speit zeigen in ihrem Buch „Europas radikale Rechte. Bewegungen und Parteien auf Straßen und in Parlamenten“ die Facetten dieses politischen Lagers in 14 Ländern auf.
In seinem Buch „Verfassung ohne Schutz“ Winfried Ridder seine Erfahrungen als Referatsleiter im Bundesamt für Verfassungsschutz verarbeitet. Im Interview mit vorwärts.de fordert er eine radikale Reform des Geheimdienstes – und einen sofortigen Stopp des V-Leute-Systems.
In Berlin-Kreuzberg erinnern drei Stelen an die ehemalige SPD-Parteizentrale und das Verlagshaus des vorwärts. 1933 wurden die Gebäude von den Nazis besetzt und später im Krieg zerstört.