Verborgene NSU-Kontakte

Teilnehmer bei einem „Hammerskin“-Treffen in Jamel, die gekreuzten Hammer sind das Symbol der elitären Bruderschaft; Photo: Otto Belina
24.07.2014 -

Wie nah waren sich  NSU-Netzwerk und „Hammerskins“ wirklich? Im Münchner Prozess weigert sich ein wichtiger Zeuge, über die Verbindungen zur geheimen Bruderschaft auszusagen.



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Aktuelles

Graswurzelarbeit und Flüchtlingshetze

25.07.2014 -

In Mecklenburg-Vorpommern arbeiten NPD und Neonazis eng zusammen – die NPD sorgt mit mehreren Immobilien für die Infrastruktur der Szene.

Schlagstöcke und Pfefferspray

25.07.2014 -

Trotz juristischer Konsequenzen: Rechtsextremisten agieren in Berlin-Schöneweide weiterhin gewalttätig.

Neue Rechte draußen vor der Tür

24.07.2014 -

Für ihr alljährliches Zusammentreffen „zwischentag“ müssen sich die Organisatoren neue Veranstaltungsräumlichkeiten suchen.

Pflichtverteidiger bleiben

24.07.2014 -

Das Oberlandesgericht München hat den Antrag von Beate Zschäpe abgelehnt, ihre Anwälte auszutauschen. Als wäre nichts gewesen, wurde der NSU-Prozess dann fortgesetzt.

Hintergrund

„Sturm 18“ mit Vereinsstatus

22.07.2014 -

Der Kasseler Neonazi Bernd T. hat seine Gruppierung offiziell als Verein angemeldet, der auch der „Gefangenenhilfe“ dienen soll. Aktuell sitzt der Gründer in U-Haft. Politiker fordern ein Verbot von „Sturm 18 e.V.“.

Rechte Taktierer

18.07.2014 -

Bei der Postenvergabe in verschiedenen städtischen Unternehmen haben die gewählten Ratsmitglieder von „pro NRW“ und NPD offensichtlich in mehreren Fällen für  AfD-Vertreter gestimmt – auch „pro NRW“ hat mit Unterstützung den Einzug in diverse Ausschüsse und Aufsichtsräte geschafft.

Strategiewechsel?

17.07.2014 -

Die Hauptangeklagte im Münchner NSU-Prozess Beate Zschäpe hat kein Vertrauen mehr in ihre Verteidiger – das Gericht muss nun den Weitergang des Verfahrens entscheiden.

Zivilgesellschaft

Bundesjustizminister Heiko Maas (Bild: vorwärts.de)

Minister Maas für NS-Aufarbeitung geehrt

Bundesjustizminister Heiko Maas wurde am Donnerstagabend in Berlin mit dem Israel-Jacobson-Preis ausgezeichnet. Damit würdigt die Union progressiver Juden in Deutschland die Verdienste des SPD-Politikers bei der Aufarbeitung und Bekanntmachung der NS-Vergangenheit von Spitzenbeamten des Bundesjustizministeriums.

Bundesministerin Manuela Schwesig (Bild: vorwärts.de)

„Engagierten den Rücken stärken“

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat in Berlin die Eckpunkte des neuen Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vorgestellt. Im Unterschied zu ihrer Vorgängerin Kristina Schröder liegt ihr Schwerpunkt auf der Bekämpfung des Rechtsextremismus, einem Thema, das ihr „besonders am Herzen liegt”, so Schwesig.

Screenshot

Der Jude und der Antisemit

Die schwedische Journalistin Elisabeth Åsbrink legt mit „Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume“ die erzählende Dokumentation über eine jüdische Familie aus Wien vor, die ihren Sohn 1939 nach Schweden schicken kann – wo er sich mit einem Antisemiten anfreundet.